Volksgerichtshof

Widerstand im Reichsluftfahrtministerium. Rüdiger Schleicher und der 20. Juli

Neben Harro Schulze-Boysen dürfte Rüdiger Schleicher der prominenteste Mitarbeiter des Reichsluftfahrtministeriums gewesen sein, welcher sich im Widerstand gegen den NS-Staat engagierte. Das RLM beziehungsweise die Luftwaffe zeichnete sich nicht dadurch aus, unverhältnismäßig viele Dissidenten, Freigeistler oder gar Regime-Gegner in ihren Reihen gehabt zu haben. Entgegen dem Heer oder der Marine fehlte es in der Luftwaffe Weiter

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Rudolf Bilfinger

Lebenslauf 20. Januar 1900 Geboren in Neuruppin 1906 – 1917 Humanistisches Gymnasium Neuruppin 22. Januar 1918 Eintritt in das Heer, Fahnenjunker im Pionier-Bataillon 5 1919 – 1922 Studium an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg 1922 – 1925 Ausbildung bei der preußischen Staatshochbau-Verwaltung & Verwaltung Reichsbank 1925 – 1927 Regierungsbaumeister bei der preußischen Staatshochbau-Verwaltung in Beuthen 1925 Weiter

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Franz Xaver Dorsch

Lebenslauf 24. Dezember 1899 Geboren in Illertissen 1916 – 1930 Volksschule und Realgymnasium in Hagen 1930 – 1933 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten München und Münster Juli 1933 – Okt. 1934 Mitglied bei der SA 1934 – 1938 Gerichtsreferendar beim Landgericht Hagen 1. Mai 1937 Eintritt in die NSDAP 1938 Tätigkeit als Weiter

Rüdiger Schleicher

Rüdiger Schleicher

Lebenslauf 14. Januar 1895 Geboren in Berlin 1903 – 1913 Humanistisches Eberhard-Ludwigs-Gymnasium Stuttgart 1913 – 1917 Militärdienst, 1914 schwere Oberschenkelverletzung, infolge der Verwundung 1917 entlassen 1918 Leutnant der Reserve 1915 – 1919 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen 1919 Eintritt in die DDP 1919 – 1921 Gerichtsreferendar Amtsgericht Schorndorf 1922 – 1924 Hilfsarbeiter im Weiter

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Eugen Schmitt

Lebenslauf 13. Juli 1894 Geboren in München 1912 – 1914 Jurastudium an der Universität Heidelberg 1914 – 1915 Kriegsdienst im 1. bayerischen Feldartillerieregiment 1915 – 1916 Flugzeugbeobachter u.a. bei der bayerischen Fliegerersatzabteilung I 1916 – 1917 Beobachter bei der Artilleriefliegerabteilung 102 1917 – 1918 Kommandostab Flieger C 1918 Bayerische Fliegerersatzabteilung I und Inspektion des bayerischen Weiter

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Hans-Ulrich Rottka

Lebenslauf 21. Januar 1895 Geboren in Bautzen 1914 – 1920 Kriegsdienst im Infanterieregiment 139, Reserveinfanterieregiment 104, Fliegerabteilung 30, Grenadierregiment 11 und Infanterieregiment 23 1920 – 1923 Jurastudium an den Universitäten Leipzig und Freiburg 1923 – 1926 Referendar bei der sächsischen Justizverwaltung 30. April 1926 Promotion Dr. jur. 1926 – 1928 Gerichtsassessor bei der Staatsanwaltschaft Dresden Weiter

Christian Freiherr von Hammerstein

Christian Freiherr von Hammerstein

Lebenslauf 29. Mai 1887 Geboren in Schwerin 1907 Gymnasium Friedericianum zu Schwerin Mecklenburg 1907 – 1910 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Heidelberg, Göttingen und Rostock 1911 – 1914 Referendar beim Amtsgericht, Landgericht und Staatsanwaltschaft Schwerin & Landbank Berlin 25. Juli 1914 Promotion Dr. Jur. an der Universität Rostock 1914 – 1920 Kriegsdienstzeit als Leutnant Weiter

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Werner Ebeling

Lebenslauf 23. Dezember 1897 Geboren in Berlin 1915 – 1918 Kriegsfreiwilliger 3. Grenadierregiment, zuletzt Leutnant der Reserve 1919 – 1922 Maschinenbaustudium an der Technischen Hochschule Berlin 1922 – 1925 Diplomingenieur bei der Deutschen Fernkabel Gesellschaft 1926 – 1934 Fachstudiendirektor im Heeresfachschuldienst und Truppeningenieur bei der 6. Kraftfahrabteilung 1934 – 1939 Regierungsrat bzw. Ministerialrat LP II Weiter

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Hubert Darsow

Lebenslauf 2. Februar 1903 Geboren in Schlawe (Pommern) 1909 – 1918 Humanistisches Realgymnasium Schlawe 1918 – 1921 Realgymnasium Kolberg 1921 – 1925 Sudium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Berlin, Erlangen und Greifwald 1925 – 1930 Referendar im Bezirk des Oberlandesgericht Stettin und Vorbereitungsdienst als Referendar bei der Staatsanwaltschaft, dem Land- und Amtsgericht Stolp, Weiter

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Alois Cejka

Lebenslauf 5. September 1886 Geboren in Augsburg 1906 – 1910 Jurastudium 1910 – 1914 Regierungsrefendar im Vorbereitungsdienst 1914 – 1919 Regierungsakzessist in der Regierung Oberpfalz und Oberbayern 1915 – 1918 Kriegsfreiwilliger, später Kompanieoffizier, Ordonnanzoffizier und Bataillonsadjutant im bayrischen Fußartillerie-Bataillon 18, zuletzt Leutnant der Reserve 1919 – 1921 Assessor im Bezirksamt Naila (Oberfranken) 1921 – 1923 Weiter