Frankreich, Radargerät

Das Reichsluftfahrtministerium und der Radarkrieg

Das Reichsluftfahrtministerium war nicht nur mit der Konzeption einer neuen eigenständigen Teilstreitkraft betraut, koordinierte Bomber- und Jägerstaffeln, Fallschirmtruppen und den Einsatz von Flakartillerie, sondern focht den Zweiten Weltkrieg auch auf einem bis dahin völlig unbekannten Terrain aus. Spätere Protagonisten beschrieben diese „elektronische Kriegsführung“ als „höchst geheimen Krieg“, welcher durch „Nacht und Nebel“ mit „Instrumenten der Weiter

Below, Speer, Buhle, Hitler, Keitel

„Ein unmilitärischer Haufen“ von „Amateursoldaten“ – Die Erinnerungen des Luftwaffenadjutanten Hitlers Nicolaus von Below an das Reichsluftfahrtministerium

Oberst Nicolaus von Below war von 1937 bis 1945 der persönliche Luftwaffenadjutant Adolf Hitlers. Der zum Zeitpunkt seiner Einstellung 29-Jährige blieb bis zum 29. April 1945 an dessen Seite. In den darauffolgenden drei Jahren Kriegsgefangenschaft fing er an, seine Erlebnisse aus seiner Zeit als Adjutant niederzuschreiben. Auf Grundlage dieser Notizen veröffentlichte er 1980, drei Jahre Weiter

Willy Fisch

Lebenslauf 12. September 1886 Geboren in Berlin 25. September 1905 Eintritt in das Heer 1914 – 1915 Flugzeugführer der Fliegerabteilung 29 1917 – 1919 Referent im Reichskriegsministerium 1919 – 1933 Ministerialrat im Reichsverkehrsministerium 1933 – 1945 Ministerialdirektor und Chef des Allgemeinen Amts im RLM 1. April 1938 Major der Reserve 1. September 1941 Rang eines Weiter

Wolfgang Martini

Lebenslauf 20. September 1891 Geboren in Lissa (Posen) 5. März 1910 Eintritt in das Heer 1914 – 1915 Führer der leichten Funkstation 19 1915 – 1917 Führer der Klein-Funker-Abteilung Verdun 1917 – 1918 Funk-Sachberarbeter beim Chef des Nachrichtenwesens im Großen Hauptquartier 1919 – 1920 Lehrer an der Kriegs-Telegraphenschule Spandau-Ruhleben 1920 – 1924 Nachrichtenlehrer an der Weiter

Albert Kesselring

Die Spitzengliederung zentraler Ämter im Reichsluftfahrtministerium

Das Reichsluftfahrtministerium unterscheidet sich von den drei anderen im Forschungsprojekt untersuchten Ministerien – dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, dem Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung und dem Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete – dahingehend, dass es sich um eine dezidiert militärische Behörde handelte. Dementsprechend fanden insbesondere Militärs im RLM Verwendung. Da das Deutsche Reich Weiter

Robert Ritter v. Greim

„Ich bin der Chef der deutschen Luftwaffe, aber ich habe keine Luftwaffe“. Robert Ritter von Greims Karriere im Reichsluftfahrtministerium

Robert Greim begann seine militärische Laufbahn in der Königlich Bayerischen Armee und fand zu Beginn des Ersten Weltkriegs in der Artillerie an der Westfront Verwendung. Nach einer Ausbildung zum Flugzeugbeobachter und einer Ausbildung an der Fliegerschule in Schleißheim wurde er ab Februar 1917 als Flugzeugführer eingesetzt. Als Chef der 34. Jagdstaffel und Führer der 10. Weiter

Hans-Georg Seidel

Hans-Georg von Seidel

  Lebenslauf 11. November 1891 Geboren in Diedersdorf (Brandenburg) 18. März 1910 Eintritt in das Heer 1913 – 1917 Eskadronführer im 8. Husarenregiment 1917 Ordonnanzoffizier im Stab der 77. Reservedivision 1918 Stabsoffizier der 2. Infanteriedivision 1919 – 1920 Referent in der Heeresleitung im RWM 1934 – 1935 Referent im Luftkommandoamt im RLM 1935 – 1937 Weiter

Wolfgang Höfeld

Wolfgang Höfeld

Lebenslauf 20. Januar 1990 Geboren in Stettin 2. Oktober 1907 Eintritt in die Marine 1908 – 1911 Jurastudium in Tübingen und Berlin 3. Februar 1912 erste juristische Staatsprüfung 1914 – 1916 Kompanieoffizier im 2. Marine Infanterieregiment 1916 – 1917 Fliegerausbildung Seefliegerstation Zeebrügge 1917 – 1919 Kompanieführer im 2. Marine Infanterieregiment 1918 Promotion Dr. jur. 11. Weiter

Wolfram von Richthofen

Wolfram Freiherr von Richthofen

Lebenslauf 10. Oktober 1895 Geboren in Barzdorf (Schlesien) 22. März 1913 Eintritt in das Heer 1913 – 1917 Eskadronführer im 4. Husarenregiment 1917 – 1918 Fliegerausbildung 1918 Flugzeugführer Jagdgeschwader 1 „Richthofen“ 1920 – 1923 Maschinenbaustudium an der Technischen Hochschule Hannover 10. Mai 1924 Diplomingenieur 1923 – 1927 Kommandantur Berlin 1929 Promotion Dr. Ing. 1929 – Weiter

Hans Geisler

Hans Geisler

Lebenslauf 19. April 1891 Geboren in Hannover 1. April 1909 Eintritt in die Marine 1909 – 1911 Grundausbildung an der Marineschule 1911 – 1915 Dienst auf dem Linienschiff „Nassau“ 1915 – 1916 Beobachter II. Marineflieger Abteilung 1916 – 1917 Beobachter I. Seeflieger Abteilung 1919 – 1920 Beobachter der Seeflieger Abteilung Holtenau 1922 – 1925 Kompanieführer Weiter