BArch Koblenz, B 253/28.

„Wetterleuchten um den Präsidenten.” Unbeständige Wetterlage, beständiges Personal. Kontinuitäten im Deutschen Wetterdienst

Obwohl die Luftwaffe und damit das RLM mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. und 9. Mai 1945 aufhörten zu existieren, lassen sich in der Nachkriegszeit Personalkontinuitäten aufzeigen. Trotz der Tatsache, dass das RLM die höchste Kommandostelle der Luftwaffe war, war das Ministerium eben auch die oberste Reichsbehörde für deutsche Zivilluftfahrt mit dem damit Weiter

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Der Verbindungsmann des Ostministeriums im „Führerhauptquartier“. Aus dem politischen Lebensweg Werner Koeppens (1910–1994) (Teil II)

Ein Hauptaugenmerk des Forschungsprojekts liegt auf den Nachkriegswegen der ehemaligen Mitarbeiter der nachfolgelosen Reichsministerien und den mit dem Begriff der Entnazifizierung verbundenen Prozessen ihrer gesellschaftlichen Reintegration. Obwohl Werner Koeppen in der Bonner Republik keine Spitzenämter mehr innehatte und keinen mit seiner Karriere im „Dritten Reich“ vergleichbaren beruflichen Wiederaufstieg vollbrachte, stellt sich die Frage nach der Weiter

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Der Verbindungsmann des Ostministeriums im „Führerhauptquartier“. Aus dem politischen Lebensweg Werner Koeppens (1910–1994) (Teil I)

Für das polykratische Herrschaftssystem des Nationalsozialismus war es typisch, dass die politischen und administrativen Zuständigkeiten zwischen den verschiedenen Herrschaftsebenen und Verwaltungsinstanzen nicht klar voneinander abgegrenzt waren und es in der Folge zu Kompetenzstreitigkeiten und regelrechten Machtkämpfen kam. Auch wenn neuere Forschungen in Abgrenzung zur klassischen Polykratiethese davon abgerückt sind, diese systemimmanenten Rivalitäten einseitig zur Ursache Weiter

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Nachkriegswege auf kommunaler und Bundesebene. Wolfgang Mülberger, Tübingens erster Oberbürgermeister nach 1949 und seine Karriere in der Luftwaffe

Eine Großzahl an Beamten des höheren Diensts, welche zwischen 1933 und 1945 im Reichsluftfahrtministerium tätig waren, entstammten den 1880er und den 1890er Jahrgängen, traten also schon zur Zeit der Weimarer Republik in den Staatsdienst ein und wechselten in den unmittelbaren Nachkriegsjahren in den Ruhestand oder verstarben. Dennoch gab es viele ehemalige höhere Beamte der Luftfahrt, Weiter

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Ein Leben im Flug. Adolf Baeumkers Karriere von der deutschen Luftwaffe zur U.S. Air Force

Reichswehr, Wehrmacht, Air Force und Bundeswehr. Adolf Baeumker galt als einer führenden Organisatoren der Weimarer und NS-Luftforschung, aber auch nach 1945 blieb er gestalterisch der Luftfahrt treu. Wie kaum eine andere Karriere in der Luftfahrt verdeutlichte Adolf Baeumker, in welchem Spannungsverhältnis Beamte und Militärs im Reichsluftfahrtministerium zueinander standen. Adolf Baeumker wurde am 14. Juli 1891 Weiter

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Ein Ministerialrat taucht unter und wird Schönheitschirurg. Von den Ermittlungen der bayerischen Staatsanwaltschaft gegen den SS-Arzt und ehemaligen Beamten des Ostministeriums Harald Waegner

Im Spätsommer 1958 verhandelte die Zivilkammer des Landgerichts München eine Schadensersatzklage gegen den renommierten Schönheitschirurgen Leo Adelheim, dem ein Operationsfehler vorgeworfen wurde. Die Klägerin berief sich zur Untermauerung ihrer Anschuldigung dabei auf die Expertise weiterer plastisch-kosmetischer Chirurgen, so dass auch der ebenfalls in München praktizierende Arzt Eduard H. Wegener eine Beurteilung abgab, die das Ansinnen Weiter

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Vom Arbeitersohn zum Luftwaffenkommandeur: Peter Habicht 1911 – 1944

Unter großer Anteilnahme wurde am 19. Januar 1944 der Luftwaffenkommandeur Peter Habicht auf dem Friedhof des Offenbacher Stadtteils Bieber beigesetzt. Die Wehrmacht bezeugte ihren Respekt durch die Salutschüsse einer Ehrenformation. Habichts Ende war weitaus weniger stilvoll gewesen. Er und sein Fliegerkamerad Helmut Busch starben im Kugelhagel eines amerikanischen Jagdpiloten, als sie den aussichtslosen Versuch unternahmen, Weiter

Volksgerichtshof

Widerstand im Reichsluftfahrtministerium. Rüdiger Schleicher und der 20. Juli

Neben Harro Schulze-Boysen dürfte Rüdiger Schleicher der prominenteste Mitarbeiter des Reichsluftfahrtministeriums gewesen sein, welcher sich im Widerstand gegen den NS-Staat engagierte. Das RLM beziehungsweise die Luftwaffe zeichnete sich nicht dadurch aus, unverhältnismäßig viele Dissidenten, Freigeistler oder gar Regime-Gegner in ihren Reihen gehabt zu haben. Entgegen dem Heer oder der Marine fehlte es in der Luftwaffe Weiter

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Eine Musterkarriere im Propagandaministerium: Aufstieg und Ende des Ministerialdirigenten Wilfrid Bade

Dieser Mann dürfte ganz nach dem Geschmack seines späteren Chefs Joseph Goebbels gewesen sein: Nach dem Studium eines geisteswissenschaftlichen Fächerkanons von Geschichte bis Germanistik in Berlin und Leipzig hatte Wilfrid Bade (1906–1945) eine journalistische Laufbahn im Scherl-Verlag eingeschlagen. Zunächst Assistent in der Zentralstelle der Redaktionen in Berlin, ging er schon bald als Korrespondent des zum Weiter

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Ein Netzwerk in der Nachkriegszeit: Goebbels‘ Staatssekretär Werner Naumann und sein „Naumann-Kreis“

Am 25. Oktober 1982 starb Werner Naumann im Alter von 73 Jahren in Lüdenscheid. Der promovierte Volkswirt war 1937 als Mitarbeiter des Ministerbüros in den Dienst des Reichspropagandaministers Joseph Goebbels eingetreten. 1938 wurde er Leiter des 1940 in Ministeramt umbenannten Ministerbüros und stieg 1944 zum geschäftsführenden Staatssekretär des Reichspropagandaministeriums auf. Von Hitler wurde er testamentarisch Weiter