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Von einem, der „solche Dinge für unmöglich gehalten“ hat: Hans-Joachim Riecke und der Mord an Felix Fechenbach

Ein wesentlicher Bestandteil des Forschungsprojekts „Beamte nationalsozialistischer Reichsministerien“ ist es, die Karrieren der Bürokraten über ihre Anstellung in den Ministerien hinaus in den Blick zu nehmen. Bei der Frage nach politischen Vorerfahrungen der Beamtenschaft nimmt das Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete vermutlich eine gewisse Sonderrolle ein, entstand es doch 1941 erst deutlich später als die Weiter

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Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg-Lippe und sein Lebenslauf in der Theodore-Abel-Collection – Ein Aufschneider im Propagandaministerium

„400 Mark zu gewinnen“ lautete die Überschrift eines Preisausschreibens, das im Juni 1934 in der nationalsozialistischen Parteipresse lanciert wurde und die „besten persönlichen Lebensgeschichten von Anhängern der Hitlerbewegung“ prämierte. Alle Deutschen, die bereits vor dem 1. Januar 1933 Mitglied in der NSDAP oder einer ihrer Gliederungen gewesen waren oder sich in ihrem Sinne betätigt hatten, Weiter

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Ein Landesminister im Reichserziehungsministerium: Otto Wacker über seine Zeit als Leiter des Amts Wissenschaft 1937–1939

Im Alter von nur 40 Jahren verstarb im Februar 1940 der badische Minister des Kultus und Unterrichts Otto Wacker (1899–1940). Seine Frau Mercedes hielt einige Jahre später rückblickend fest: „Der frühe Tod meines Mannes trat durch heftige Auseinandersetzungen mit den zuständigen Berliner Stellen ein, da seine Pflichterfüllung oft im Widerspruch zu den ihm übergeordneten Dienststellen Weiter

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„Rosenberg, jetzt ist Ihre grosse Stunde gekommen!“ – Die Einrichtung des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete in den Tagebüchern Alfred Rosenbergs

Als vor knapp fünf Jahren die verschollen geglaubten Tagebücher Alfred Rosenbergs im Nachlass des ehemaligen stellvertretenden amerikanischen Chefanklägers bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen Robert Kempner wiederauftauchten, waren die Erwartungen groß, dass neue Erkenntnisse über die deutschen Planungen zur Judenvernichtung gewonnen werden könnten oder vielleicht sogar Teile der Geschichte des Nationalsozialismus neu geschrieben werden müssten. Immerhin versprachen Weiter