Peter Gast

Abteilungsleiter im RMVP

Lebenslauf

9. Aug. 1906 Geburt in Leipzig
Studium der Rechtswissenschaften
Promotion
1. Dez. 1931 Eintritt in die NSDAP (Anwärter bis 1933)
bis mind. 1932 Referendar in der sächsischen Justizverwaltung
Tätigkeit bei der sächsischen Staatsanwaltschaft
1933 Sachverständiger für Urheberrecht im Reichsjustizministerium
Juni 1933 Übernahme als Referent für Urheberrecht ins Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda (RMVP), Überwachung der Stagma (staatlich anerkannte Gesellschaft für musikalische Aufführungsrechte)
1936 stellv. Leiter der Rechtsabteilung des RMVP
stellv. Leiter der Propagandaabteilung des RMVP
1938 (?) Ernennung zum Oberregierungsrat
ab Sept. 1939 persönlicher Referent von Leopold Gutterer
1942 Gefreiter bei der Wehrmacht
Juni 1943 – Jan. 1944 kommissarischer Leiter der Filmabteilung des RMVP
bis Aug. 1944 Generalkonsul an der Deutschen Botschaft in Paris
1944 – 1945 Gefreiter bei der Wehrmacht
Aug. 1945 – Nov. 1946 Internierungshaft im Lager Hammelburg
5. April 1948 Einstufung als “Mitläufer” (“Weihnachtsamnestie”) durch die Spruchkammer I Bamberg-Stadt
Umzug nach Frankfurt
ab 1950 (?) Rechtsanwalt und Notar in Frankfurt
10. Nov. 1982 Tod

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 3001/56908; R 9361-V/19129.

DRK-Suchdienst München, ZNK, Peter Gast.

HHStAW, 505 Nr. 415; 920/33b Nr. 53002.

StABa, SpK BA-Stadt G 31.

 

Literatur

Hardt, Hanno/Hilscher, Elke/Lerg, Winfried B. (Hrsg.): Presse im Exil. Beiträge zur Kommunikationsgeschichte des deutschen Exils 1933-1945, München u.a. 1979, S. 465 Anm 21.

Klee, Ernst: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945, Frankfurt 2007, S. 173.

Moeller, Felix: Der Filmminister. Goebbels und der Film im Dritten Reich, Berlin 1998, S. 128-130.

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.