Michael Gallmeier

Regierungsrat im RLM | Regierungsrat im RMfdbO

Lebenslauf

30. Mai 1903 Geburt in Schierling
bis 1922 Volksschule und Lehrerbildungsanstalt Straubing
1922 – 1935 Lehrer an der Kreisackerbauschule Schönbrunn sowie an Volksschulen in March, Passau und München
1930 Ergänzungsreifeprüfung an der Oberrealschule Passau
1931 – 1935 Studium der Pädagogik, Psychologie, Philosophie und Geschichte an der Universität München;
Promotion zum Dr. phil.
1. Nov. 1933 Eintritt in die SA
Apr. 1935 – 1938 Lehrer bei der Übungsschule an der Hochschule für Lehrerbildung in Pasing
1. Mai 1937 Eintritt in die NSDAP
Mai 1938 – Nov. 1939 Personaleignungsprüfer und Heerespsychologe bei der Prüfstelle X in Hamburg (X. Armeekorps)
Dez. 1939 – Aug. 1943 Regierungsrat im Reichsluftfahrtministerium
ab September 1943 Übernahme als rassenpolitischer Referent unter Wetzel im Führungsstab Politik des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
ab Januar 1945 Wehrmachtsdienst als Flakartillerist
bis Sept. 1947 Einstufung in Kategorie IV (Mitläufer) durch eine Spruchkammer im Raum Hamburg
ab spät. 1951 Anstaltspsychologe bei der Strafanstalt Straubing
25. August 1961 Tod in Straubing

Literatur

Heinemann, Isabel: „Rasse, Siedlung, deutsches Blut“. Das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS und die rassenpolitische Neuordnung Europas, Göttingen 2003.

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-IX KARTEI/10261644.

BArch Freiburg, PERS 6/237132

DRK-Suchdienst München, ZNK, Michael Gallmeier.

StadtA München, DE-1992-PA-12346.

Standesamt Straubing, Sterberegister Nr. 367/1961.

 

Normdaten

GND: 114603587X

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