Siegfried Drescher

Referent im RMfdbO

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-VIII KARTEI/6920449

Lebenslauf

2. Dezember 1910 Geburt in Kiew
1929 Abitur am Städtischen Deutschen Gymnasium in Riga
Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Göttingen, Königsberg und Helsinki
8. Nov. 1932/1. Feb. 1933 Eintritt in den NSDStB bzw. die NSDAP
Nov. 1932 – Dez. 1939 verschiedene Ämter beim NSDStB Ostpreußen als Führer, u.a. als Gaukulturamtsleiter
Feb. 1938 – Apr. 1939 Ausbildung zum Schriftleiter bei der „Preußischen Zeitung“ in Königsberg
Dez. 1939 – Aug. 1941 Wehrmacht und Teilnahme am Zweiten Weltkrieg
ab Aug. 1941 uk-Stellung und Abordnung zum Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete;
dort Gruppenleiter bzw. Referent „Fremdsprachige Ostpresse“
15. Apr. 1942 Eintritt in die SA
ab 1951 leitende Stellung im Marktforschungsinstitut EMNID (gegründet von Frh. Karl-Georg v. Stackelberg);
u.a. Programmdirektor, später auch Gesellschafter und Geschäftsführer
2. Dezember 1974 Tod in Bielefeld

Literatur

Quinkert, Babette: Propaganda und Terror in Weißrussland 1941-1944. Die deutsche „geistige“ Kriegsführung gegen Zivilbevölkerung und Partisanen (= Krieg in der Geschichte, Bd. 45), Paderborn 2009, S. 86.

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R-9361-II/181123; R 9361-VIII KARTEI/6920449.

Baltische Briefe, Jg. 27 (1974), Nr. 12 (314), S. 13.

Der Marktforscher, 1970, Bd. 14/15, S. 215.

 

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