Hilmar Hartig

Regierungsrat im RMfdbO

Lebenslauf

20. Februar 1912 Geburt in Glauchau
1918 – 1922 Volksschule
1922 – 1931 Realgymnasium Glauchau (Abitur)
1931 – 1934 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften sowie Volkswirtschaft in Lausanne, Paris, Köln, Bonn, Berlin und Leipzig
1933 Eintritt in die NSDAP
10. Juli 1933 Eintritt in das NS-Reiterkorps
1935 Promotion zum Dr. iur.
Apr. 1935 – Mrz. 1938 Ausbildung als Gerichtsreferendar im OLG-Bezirk Dresden
Juli 1938 – Juni 1942 Hilfsreferent (Gerichtsassessor) für Schuh- und Lederbewirtschaftung sowie für Rauchwaren im Reichswirtschaftsministerium
26. Januar 1942 Ernennung zum Regierungsrat
– Sept. 1942 – Referent in Abteilung III Wi-4 “Sondergruppe Gewerbliche Wirtschaft” des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
bis 1945 Dienst bei der Wehrmacht (Kriegsmarine)
– 1946 – Mitglied der SPD
Jan. 1946 – Jan. 1949 Geschäftsführer der IHK für Ostfriesland und Papenburg, Emden
28. Februar 1949 Einstufung in Kategorie V (Entlasteter) durch den Entnazifizierungs-Hauptausschuss Krs. Emden
Feb. 1949 – Apr. 1950 Sachverständiger beim Verwaltungsamt für Wirtschaft und später als Referent im Bundeswirtschaftsministerium
Mai 1950 – Dez. 1951 Referatsleiter für die Revision von Marshall-Plan-Waren und für das ERP-Sondervermögen im Bundesministerium für für Angelegenheiten des Marshallplanes
Jan. 1952 – Feb. 1977 Tätigkeit im Bundesfinanzministerium, zunächst als Hilfsreferent im Referat “Finanzielle Verteidigungsfragen” (1954-1957);
später Leiter verschiedener Referate, u.a. “Preisausgleichs-, Bevorratungs- und Verbilligungsmaßnahmen auf dem Ernährungsgebiet” (1959-1966);
zuletzt Leiter der Unterabteilung “Finanzielle Angelegenheiten der Europäischen Gemeinschaften, der Entwicklungshilfe, der sonstigen internationalen Beziehungen und der Außenwirtschaft” (1966-1977)
23. September 1952 Ernennung zum Oberregierungsrat
30. November 1955 Ernennung zum Ministerialrat
10. Januar 1966 Ernennung zum Ministerialdirigent
28. Februar 1977 Pensionierung
Mai 1977 – Juli 1982 Rechtsanwalt beim Amtsgereicht Königswinter und Landgericht Bonn

 

Literatur

Kabinettsprotokolle der Bundesregierung, Biographien, Hartig, Hilmar.

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 6/30.

LA NRW Abt. Rheinland, BR-PE Nr. 13054.

NLA Aurich, Rep. 250 Nr. 17085.

 

Normdaten

GND: 1030394148

 

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