Thomas Girgensohn

Verbindungsoffizier im RMfdbO

BArch Berlin-Lichterfelde, NS 23/7312

Lebenslauf

11. Mai 1898 Geburt in Berlin-Grunewald
1907 – 1914 Goethe-Gymnasium, Frankfurt/Main
1914 – 1918 Kriegsdienst und Teilnahme am Ersten Weltkrieg;
Beinamputation infolge eines Granattreffers und Reifeprüfung im Lazarett
Dez. 1918 – Nov. 1919 Chef des Stabes der Stoßtruppe der Baltischen Landeswehr
1919 – 1926 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften sowie Sprachen in Berlin
ab 1920 Mitglied der Marinebrigade von Loewenfeld, Vorstandsmitglied des Verbands nationalgesinnter Soldaten und Verbindungsoffizier Berlin für die Gruppe Süd des Oberschlesischen Selbstschutzes
1922 – 1928 Mitglied des Reichsverbands der Baltikumkämpfer
1926 – 1928 Gründung und Leitung einer Buchdruckerei zusammen mit seinem Bruder
1928 – Sept. 1933 Mitglied des Stahlhelms in Teltow, u.a. als Kameradschafts-, Ortsgruppen-, Kreis- und zuletzt Regimentsführer;
Mitglied der Bundesleitung des Stahlhelm (1933) und zuletzt Chef des Stabes beim Landesverband Groß-Hessen, Frankfurt/Main
1. Oktober 1933 Übernahme in die SA
Okt. 1933 – Apr. 1934 Ib im Führungsstab der SA-Reserve I, Berlin
1. April 1934 Beförderung zum SA-Obersturmbannführer
Apr. – Juli 1934 Ia beim Stab der Obersten SA-Führung (OSAF), Inspektion West, Koblenz
Juli 1934 – Jan. 1936 Ia (Leiter F-Abteilung) bei der SA-Gruppe West, Koblenz
20. April 1935 Beförderung zum SA-Standartenführer
Jan. 1936 – Feb. 1937 Ia (Leiter F-Abteilung) bei der SA-Gruppe Kurpfalz, Mannheim
Feb. 1937 – Mrz. 1942 Referent, Hauptreferent und zuletzt Abteilungschef im Erziehungshauptamt der OSF bzw. an der Reichsführerschule, München
1. Mai 1937 Eintritt in die NSDAP
9. November 1937 Beförderung zum SA-Oberführer
Apr. – Juli 1942 Amtschef bei der Adjutantur der OSAF
Aug. 1942 – ca. 1945 Chef des Wehrstabs und zugleich Leitung der Geschäfte des beim Chef der Adjutantur des Stabschefs und der Dienststelle Berlin der OSAF
30. Januar 1941 Beförderung zum SA-Brigadeführer
– Sept. 1942 – Verbindungsoffizier des Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete bei der OSAF
20. April 1944 Beförderung zum SA-Gruppenführer
Internierung
Entnazifizierung in Südwestdeutschland (Ausgang unklar)
1951 – min. 1957 Bundeshauptmann des “Stahlhelm – Kampfbund für Europa”
31. Mai 1973 Tod in Bonn

 

Literatur

Campbell, Bruce: The SA Generals and the Rise of Nazism, Lexington 2004.

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, NS 8/270; NS 23/7312; R 9361-III/566996; R 9361-IX KARTEI/11021431.

StA Freiburg, D 180/2 Nr. 207542.

Der Spiegel, 40/1951, 31/1957.

 

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