Helmut Nowakowski

Referent im RMfdbO

Lebenslauf

12. Juli 1912 Geburt in Eberswalde
1918 – 1931 Volksschule, Herder-Reformrealgymnasium, Berlin, und Oberrealschule Wilmersdorf (Abitur)
1931 – Juni 1937 Studium der Medizin in Berlin
1. November 1933 Eintritt in die SS
1. Mai 1937 Eintritt in die NSDAP
1937 – 1938 Medizinalpraktikant in verschiedenen Kliniken, u.a. an der Poliklinik für Erb- und Rassenpflege, Berlin-Charlottenburg
Juli 1938 – Aug. 1939 Arzt an der Chirurgischen Universitätsklinik Berlin
1939 Promotion zum Dr. med.
30. Januar 1939 Beförderung zum SS-Untersturmführer
Aug. – Nov. 1939 Tätigkeit bei Einstellungsuntersuchungen im Sanitätsamt der Waffen-SS und Übernahme durch die Waffen-SS
Dez. 1939 – Mrz. 1940 Grundausbildung beim SS-Ersatz-Bataillon “Deutschland”, München;
Truppenarzt beim Kraftfahr-Ersatz-Bataillon, Radolfzell, und dem 7. SS-Regiment, Brünn
Mrz. – Aug. 1940 Tätigkeit im Sanitätsamt der Waffen-SS
1. August 1940 Beförderung zum SS-Obersturmführer
Sept. 1940 – Mrz. 1942 Truppenarzt bei der Leibstandarte SS Adolf Hitler und Teilnahme am Balkan- und Ostfeldzug
Apr. 1942 – Aug. 1944 stv. Abteilungsleiter (Stabsarzt d.R.) II-2 “Gesundheitswesen und Volkspflege” und Referent “Allgemeine Gesundheitsfragen” im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete
1. September 1942 Beförderung zum SS-Hauptsturmführer
Aug. – Okt. 1944 Arzt im SS-Lazarett Berlin
Okt. – Nov. 1944 Arzt beim Heeresverbandsplatz innerhalb der 17. SS-Panzer-Grenadier-Divison “Götz von Berlichingen”
Nov. 1944 – Jan. 1945 Tätigkeit beim Sanitäts-Ausbildungs- und Ersatz-Bataillon der Waffen-SS, Stettin
Jan. – Mai 1945 Arzt beim Heeresverbandsplatz innerhalb der 17. SS-Panzer-Grenadier-Divison “Götz von Berlichingen”;
zuletzt Führer einer Feldlazaretteinheit
Mai 1945 – Mai 1948 amerikanische Kriegsgefangenschaft und Internierung, u.a. in Bad Ischl, Ludwigsburg und Regensburg;
hier u.a. Tätigkeit als Assistenzarzt im Krankenhaus des Internierungslagers Regensburg
21. März 1949 Einstufung in Kategorie IV (Mitläufer) durch die Sitzgruppe Miesbach der Hauptkammer Rosenheim
– 1961 – Arzt in München

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-III/142598; R 9361-III/545852; R 9361-IX KARTEI/30890589

StA München, SpkA K 1260 (Nowakowski, Helmut); STAANW 21235.

Münchener Stadtadreßbuch 1961, Adreßbuch der Landeshauptstadt München, 106. Ausgabe.

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.