Hermann Siegmann

Referent im RMfdbO

Lebenslauf

19. Mai 1896 Geburt in Mergentheim
1902 – 1906 Volksschule Böpfingen
1906 – 1911 Realschule Böpfingen
1911 – 1913 Oberrealschule Aalen (Mittlere Reife)
1913 – 1914 Lehrerseminar Heilbronn
Sept. 1914 – Dez. 1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
Nov. 1916 – Juni 1917 Kunstgewerbeschule Magdeburg (als Verwundeter)
Feb. – Juni 1919 Lehrerseminar Heilbronn (Volksschuldienstprüfung)
Juli – Aug. 1919 Unterlehrer in Langenau
Sept. 1919 – Okt. 1923 Seminarunterlehrer an der Lehrerbildungsanstalt Heilbronn
Nov. 1923 – Apr. 1934 Hauptlehrer an der Karlsschule, Heilbronn
1927 – 1963 Zeichner und Schriftsteller (Pseudonym Ipf) von Kinder- und Jugend(bilder)büchern
Tätigkeit als Zeichenlehrer an einer Mädchen-Mittelschule
Apr. – Mai 1934 Hauptlehrer in Stuttgart-Gablenberg
Mai 1934 – Dez. 1938 Abordnung als Referent (Hauptamtlicher Mitarbeiter) “Jugendschrifttum” zum NS-Lehrerbund, Stuttgart;
Schriftleiter der Zeitschrift “Der Sommergarten”
1. Mai 1937 Eintritt in die NSDAP
Jan. – Juli 1939 Hauptlehrer an der Falkertschule, Stuttgart
Aug. 1939 – Mai 1940 Dienst bei der Wehrmacht, zuletzt als Hauptmann d. Res.
Juni – Nov. 1940 Hauptlehrer an der Falkertschule, Stuttgart
ab Dez. 1940 Abordnung als Referent (Hauptamtlicher Mitarbeiter) “Jugendschrifttum” zum NS-Lehrerbund, Stuttgart;
Schriftleiter der Zeitschrift “Der Sommergarten”
ca. 1942 – 1945 Referent “Schulung, Lehrerfortbildung, Schüler- und Lehrerzeitschriften” in Abt. I-6 “Schulpolitik” im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete
– 1943 – Zeichner und Lektor im Verlag Braun & Co., Berlin
1945 – 1946 landwirtschaftlicher Hilfsarbeiter in Bühl b. Nördlingen
1946 – 1948 Graphischer Zeichner (Hilfsarbeiter) in Jungingen und Stuttgart
28. Juli 1947 Einstufung in Kategorie IV (Mitläufer) durch die Spruchkammer II Nördlingen
Jan. – Aug. 1949 Lehrer an der Friedensschule, Stuttgart
Sept. 1949 – Mrz. 1955 Lehrer an der Falkertschule, Stuttgart (zuletzt als Oberlehrer)
ab Apr. 1955 Tätigkeit an der Landesanstalt für Erziehung und Unterricht, Stuttgart (zunächst in Abordnung)
7. November 1974 Tod in Stuttgart

 

Literatur

Schnabel, Clarissa: Mehr als Anonyma. Marta Dietschy-Hillers und ihr Kreis, Norderstedt 2015.

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, VBS 1027 (R 6) ZA VI 3714 01-38.

StA Ludwigsburg, EL 902/20 Bü 67352; FL 200/20 I Bü 3757.

 

Normdaten

GND: 1169264611; 125832273

 

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