Henning von Rumohr

Regierungsrat im RLM | Landrat im RMfdbO

BArch, R 9361-VIII KARTEI/17891162

 

Lebenslauf

28. Oktober 1904 Geburt in Plön
1912 – 1922 Humanistische Gymnasien in Plön, Hildesheim, Aurich, Kiel und Schleswig (Abitur)
1922 – 1923 landwirtschaftliche Tätigkeit in Siggen
1923 – 1926 Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen und Berlin
1927 – 1930 Ausbildung als Gerichtsreferendar in Flensburg, Düsseldorf und Kiel
1928 Promotion zum Dr. iur. in Göttingen
1931 – 1933 Tätigkeit als Gerichtsassessor bei den Amtsgerichten Lauenburg, Trittau, Mölln sowie Kappeln und der Provinzialverwaltung Kiel
Apr. – Dez. 1933 Tätigkeit beim Landratsamt Meldorf
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP
15. Oktober 1933 Übertritt in die Allgemeine Verwaltung unter Ernennung zum Regierungsassessor
1934 – 1935 Tätigkeit beim Landratsamt Flensburg
1935 – 1936 Tätigkeit beim Landratsamt Jüterbog
1. Mai 1936 Ernennung zum Regierungsrat
Nov. 1936 – Jan. 1939 Abordnung in die Abt. “Ziviler Luftschutz” an das Reichsluftfahrtministerium
Aug. – Okt. 1937 Wehrübung, Flakregiment 6
Jan. 1939 – 1945 (komm.) Landrat des Kreises Eiderstedt, Tönning
1939 – 1942 Kreisamtsleiter (Presse und Propaganda) bei der NSDAP-Kreisleitung Eiderstedt
1939 – 1940 parallel stellvertretender Landrat des Kreises Husum
Aug. 1941 – Juni 1942 Abordnung als Abteilungsleiter und Hauptabteilungsleiter “Verwaltung” i.V. beim Generalkommissar für Weißruthenien, Minsk
Juni 1942 – Juni 1943 Abordnung als Gruppenleiter “Personal und Organisation” in der Abt. III Wi-3 “Treuhandverwaltung” des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
Juli – Sept. 1943 informatorische Beschäftigung bei der Wehrmacht (Oberbefehlshaber Südost Saloniki und Kreiskommandantur 817 in Athen)
Sept. 1943 – Okt. 1944 Leiter der Militärverwaltung (Militärverwaltungsrat) in Athen
Okt. 1944 – Mai 1948 britische Kriegsgefangenschaft in Ägypten
6. Oktober 1948 Freispruch durch die IV. Spruchkammer des Spruchgerichts Bielefeld im Verfahren wegen “Zugehörigkeit zum politischen Führungskorps”
ab 1948 Instandsetzung und Bewirtschaftung des familieneigenen Guts Drült
20. November 1948 Einstufung in Kategorie V (Entlasteter) durch den EN-Hauptausschuss Lkrs. Flensburg
8. November 1949 Einstufung in Kategorie III (Belasteter) durch den EN-Hauptausschuss Bezirk Flensburg (Wiederaufnahmeverfahren)
11. Januar 1951 Einstufung in Kategorie V (Entlasteter) durch den EN-Berufungsausschuss Kiel
1951 – 1970 Gründer und Vorsteher des Wegezweckverbands Toesdorf
ab 1952 Mitglied der Fortwährenden Deputation der Schleswig-Holsteinischen Prälaten und Ritterschaft
schriftstellerische Tätigkeit, vor allem im Bereich der Landeskunde Schleswig-Holsteins
ab 1964 Klosterpropst des Adligen St.-Johannis-Klosters vor Schleswig
1965 – 1981 Gründer und Vorsteher des Wasser- und Bodenverbands (Unterhaltungsverbands) Grimsau
27. Januar 1984 Tod auf Gut Drült

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 1501/128178; R 3001/73149; R 9361-II/862969; R 9361-VIII KARTEI/17891162; VBS 1027 (R 6)/ZA I 10631 A. 02.

BArch Freiburg, PERS 6/15371.

BArch Koblenz, Z 42-III/3785.

DRK-Suchdienst München, ZNK, Henning von Rumohr.

Kreis- und StadtA Schleswig-Flensburg/Schleswig, P 3.

LASH, Abt. 460 Nr. 5017.

“Henning von Rumohr 75 Jahre”, in: Kieler Nachrichten, Nr. 252, 27. Oktober 1979, S. 8.

Klose, Olaf: Henning von Rumohr 70 Jahre alt, in: Schleswig-Holstein, 1974 (26), Hf. 10, S. 263.

 

Normdaten

GND: 11670490X

 

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