Johannes Häusler

Regierungsrat im RMfdbO

BArch, R 3001/59300

Lebenslauf

23. Oktober 1903 Geburt in Forst (Lausitz)
bis 1927 Studium der Rechtswissenschaften
1927 – 1930 Ausbildung als Gerichtsreferendar in Breslau
1929 Promotion zum Dr. iur. in Breslau
1931 Ernennung zum Gerichtsassessor
Okt. 1931 – Feb. 1932 unentgeltliche Beschäftigung bei der Staatsanwaltschaft Breslau
Mrz. – Juli 1932 Beurlaubung zur informatorischen Beschäftigung beim Schlesischen Städtetag, Oels
1. Mai 1932 Eintritt in die NSDAP
Aug. 1932 – Feb. 1936 Beurlaubung zum Schlesischen Städtetag, Breslau, bzw. zur Stadtverwaltung Oppeln
1. Juni 1933 Eintritt in die SS (letzter Rang: Scharführer)
Mrz. – Juli 1936 Hilfsrichter (Gerichtsassessor) beim Land- bzw. Amtsgericht Breslau
1936 Ernennung zum Landgerichtsrat
Dez. 1936 – Okt. 1938 Tätigkeit beim Landgericht Glatz
Okt. 1938 – Aug. 1939 Tätigkeit beim Landratsamt Altena (Westf.), zunächst in Abordnung
1. Mai 1939 Übernahme in den Dienst der preußischen allgemeinen Verwaltung und Ernennung zum Regierungsrat
Aug. 1939 – Nov.1941 Tätigkeit bei der Regierung Schneidemühl
Dez. 1941 – Mrz. 1942 Abordnung zur kommissarischen Beschäftigung beim Reichsministerium des Innern
ab Mrz. 1942 Dienst bei der Wehrmacht
bis Dezember 1943 Abordnung in Abt. l-2 des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
25. August 1947 Einstufung in Kategorie IV (Mitläufer) im Rahmen der Entnazifizierung durch die britische Militärregierung
15. September 1987 Tod in Hemer

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 3001/59300; R 9361-III/64027; VBS 1012 (R 1501)/ZA VI 0390 A. 02.

LA NRW Abt. Rheinland, NW 1037-RS Nr. 1339.

Taschenbuch für Verwaltungsbeamte 1943, hrsg. v. Dr. Warnack, Direktor im Statistischen Reichsamt, Jg. 60, Berlin 1943.

 

Auskünfte

Bürgerbüro Hemer, 29. Mai 2020.

 

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