Hugo Wittneben

Ministerialrat im RLM

 

Lebenslauf

26. November 1890 Geboren in Basbeck
1897 – 1905 Volksschule in Lüchow
1905 – 1910 Realgymnasium in Hildesheim, Abschluss Reife
1910 – 1914 Architekturstudium an der Technischen Hochschule Hannover
1914 – 1918 Kriegsdienst, zuletzt Leutnant der Reserve
unklar – 1919 Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Hannover
12. November 1919 Erste Staatsprüfung
1919 – 1923 Ausbildung zum Regierungsbauführer in Goslar und Potsdam
9. Juni 1923 Zweite Staatsprüfung
1923 – 1925 Regierungsbauführer für die Erweiterungsbauten der Bergakademie Clausthal
1925 – 1927 Staatshochbauamt I in Münster
1927 – 1930 Vorstand des Staatsneubauamts in Dorsten
1. April 1929 Ernennung zum Regierungsbaurat
1930 – 1932 Vorstand des Staatsneubauamts für die Pädagogische Akademie in Stettin
1. Mai 1932 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnummer 1070666)
1932 – 1934 Dezernent in Sigmaringen
1934 SA-Mitglied, Reitersturm (Austritt erfolgte, nach dem Eintritt in die Luftwaffe)
Juli 1934 – 1936 Tätig in der Abteilung III im Luftwaffenverwaltungsamt des RLM (Vorsitzender der der Gruppe Erich Cramer, Vorgesetzter der Abteilung Wilhelm Untrieser)
1. April 1935 Ernennung zum Oberregierungsbaurat
1936 Baugruppenleiter im Luftkreiskommando VI (Münster) und I (Königsberg)
Oktober 1936 – unklar Baugruppenleiter im Luftkreiskommando VII (Braunschweig) (Vorgesetzter der Bauabteilung Richard Plagemann)
unklar – 1940 Baugruppenleiter im Luftgaukommando XI (Hannover) (Vorgesetzter der Bauabteilung Richard Plagemann)
1940 – November 1941 Baugruppenleiter im Luftgaukommando XI (Hamburg) (Vorgesetzter der Abteilung Reinhard Winterhoff)
1. April 1940 Ernennung zum Baudirektor
November 1941 – 1943 Baugruppenleiter im Luftgaukommando Rostow/Feldluftgaukommando XXV (Vorgesetzter der Bauabteilung Otto Munz)
1943 – 1944 Baugruppenleiter im Luftgaukommando Berlin
1944 Ernennung zum Ministerialrat
1944 – 1945 Bautechnischer Berater in der Verwaltungsabteilung I a im Luftflottenkommando 6 (Vorgesetzter der Abteilung Werner Gollert)
1944 – 1945 Überführung der Bauverwaltung der Luftwaffe in die Organisation Todt (OT)
1945 – 1946 In Kriegsgefangenschaft
1946 – 1948 Tätigkeit als selbstständiger Architekt
14. Januar 1947 Wird im Spruchkammerverfahren von Werner Gollert unterstützt
24. Juni 1948 Im Spruchkammerverfahren der Stadt Hamburg als Mitläufer eingestuft
27. Juni 1948 Wird im Spruchkammerverfahren von Reinhard Winterhoff unterstützt
24. August 1949 Im Spruchkammer-Berufungsverfahren der Stadt Hamburg als entlastet eingestuft
1949 – November 1952 Tätigkeit im Staatsneubauamt für Universitätsbauten in Münster
Dezember 1950 Rückführung ins Beamtenverhältnis Ernennung zum Ministerialrat (zur Wiederverwendung)
1. Dezember 1952 Eintritt in den (vorläufigen) Ruhestand

 

Quellen

BArch Freiburg PERS 6/169138; RL 6/56.

LAV NRW R, NW Pe Nr. 1293.

StA HH, 221-11 I (B) 10976.

 

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