Friedrich Wolters

Oberregierungsbaurat im RLM

BArch PERS 6/169406.

Lebenslauf

17. Juli 1905 Geboren in Sunstedt
1911 – 1918 Volksschule
1918 – 1926 Oberrealschule in Helmstedt
1926 – 1930 Architekturstudium an der Technischen Hochschule Braunschweig
1928 Diplomvorprüfung
24. Dezember 1930 Diplomhauptprüfung
Dezember 1930 – Juni 1934 Assistent am Lehrstuhl für Baustoffkunde an der TH Braunschweig
Mai 1932 Promotion (Dr. ing.) an der TH Braunschweig
November 1933 – Oktober 1934 Mitglied im NSKK, Kraftwagenabteiung 58, I. Staffel, 1. Sturm (Austritt erfolgte, nach dem Eintritt in die Luftwaffe)
Juni 1934 – Dezember 1938 Baugruppe der Deutschen Verkehrsschulen (DVS) des RLM (im Angestelltenverhältnis)
1. April 1935 Eintritt in die SS (Förderndes Mitglied)
1. Mai 1937 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnummer 5853711)
Mai – Juni 1938 Wehrübung, 1. Fliegerersatzabteilung 12
1. Januar 1939 Ernennung zum Regierungsbaurat (auf Widerrruf)
Dezember 1938 – Mai 1939 Referent im bautechnischen Büro in der Abteilung Liegenschaftswesen im Luftwaffenverwaltungsamt des RLM
Juni 1939 – 1941 Referent und Gruppenleiter der Gruppe LD 5 III (Baustoffprüfung u. Bewertung, Rohstoffbewirtschaftung und Arbeitseinsatz) in der Abteilung LD 5 (Allgemeine Bauverwaltung) der Amtsgruppe Bau im Luftwaffenverwaltungsamt des RLM (Vorgesetzter der Abteilung Alfred Mehmel, Vorgesetzter der Amtsgruppe Karl Gallwitz)
1. April 1941 Ernennung zum Oberregierungsbaurat
23. Februar 1942 Verbeamtung auf Lebenszeit
1941 – März 1943 Referent im Referat V7 III (Rohstoffbewirtschaftung, Baustoffüberwachung, Entwicklung und Einführung neuer Werkstoffe) in der Abteilung V7 (Allgemeine Bauverwaltung) der Amtsgruppe III (Bau) im Luftwaffenverwaltungsamt des RLM (Vorgesetzter der Abteilung Alfred Mehmel, Vorgesetzter der Amtsgruppe Karl Gallwitz)
März 1943 Luftflottenintendant im Lutflottenkommando 4
März 1943 Gruppenleiter im Luftgaukommando XXV
November 1943 – Mai 1944  Baugruppenleiter im Feldluftgaukommando
26. Februar 1944 Habilitation an der TH Braunshweig
Mai 1944 – Mai 1945 Leiter des Bauwesens im Feldluftgaukommando XXV
Mai 1945 – Dezember 1949 In sowjetischer Kriegsgefangenschaft
Mai 1950 – August 1952 Tätigkeit im Bauunternehmen H. Müller in Königslutter, Kreis Helmstedt
18. September 1951 Ernennung zum Privatdozenten für Baustoffkunde an der TH Braunschweig
12. Februar 1952 Einstellung des Spruchkammerverfahrens des Entnazifizierungsausschusses Braunschweig
September 1952 – Dezember 1955 Technischer Direktor der Rhein-Ruhr-Bau-GmbH in Düsseldorf-Oberkassel
Januar – Oktober 1956 Wissenschaftliche Tätigkeit und Dozent an der TH Braunschweig
14. Juni 1956 Werner Gollert unterstützt Wolters bei der Berufssuche
November 1956 – März 1959 Technischer Angestellter bei der Bundesbaudirektion in Berlin
1. Juli 1958 Ernennung zum Oberregierungsbaurat
April 1959 – Juli 1970 Vorstand des Staatsneubauamts Verkehrsflughäfen Wahn
7. März 1961 Ernennung zum Regierungsbaudirektor
17. Oktober 1962 Lehrauftrag an der TH Aachen
19. März 1970 Ernennung zum Leitenden Regierungsbaudirektor
13. März 1970 Honorarprofessur an der TH Aachen
14. April 1970 Verleihung Bundesverdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik
31. Juli 1970 Eintritt in den Ruhestand
21. September 1981 Gestorben in Düsseldorf

 

Quellen

BArch PERS 6/169406.

BArch RL 6/56.

LAV NRW R, NW BR-PE NR. 6789.

 

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