Franz Ahlgrimm

Oberkriegsverwaltungsrat im RMfdbO

Lebenslauf

6. Januar 1901 Geburt in Hamburg
1907 – 1918 Realgymnasium des Johanneums, Hamburg
1918 – 1921 landwirtschaftliche Lehre und landwirtschaftlicher Beamter in Schlesien
1921 – 1923;
1925 – 1927
landwirtschaftliches Studium in Göttingen;
Abschluss als Diplomlandwirt und zuletzt Promotion
1924 – 1925 Werkstudent in den USA und Peru
Mai 1926 – Juni 1946 Tätigkeit beim Deutschen Stickstoff-Syndikat, zunächst als Assistent von Prof. Hermann Warmbold (bis 1931);
anschließend Leiter der agrarwissenschaftlichen Abteilung und der Abteilung “Werbedienst Ausland” (ab 1931);
später zusätzlich Leiter der Abteilung “Werbedienst Inland” (ab 1935);
längere Auslandsaufenthalte, u.a. in China und Südamerika;
Interessenvertreter der IG Farben bei der Saatgut Verkaufs GmbH und Betreuer der Gesellschaft für Landeskultur GmbH
Nov. 1933 – Mai 1937 Mitglied der SS
ab Nov. 1940 Wiedereintritt in die SS
1. Juli 1941 Eintritt in die NSDAP
ab Sept. 1941 Dienst bei der Wehrmacht
ab spät. Sept. 1942 Oberkriegsverwaltungsrat in der Chefgruppe III E “Ernährung und Landwirtschaft” des Wirtschaftsstabs Ost bzw. im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete
bis Aug. 1945 britische Kriegsgefangenschaft
Juli 1946 – Mrz. 1947 Leiter der Zentralstelle für Kriegsgefangene bei der Stadt Köln
1947 Einstufung in Kategorie V (Entlasteter) durch den Entnazifizierungs-Hauptausschuss Köln
Apr. 1947 – Mrz. 1948 Leiter der Zentralstelle für Kriegsgefangene bei der Stadt Köln
Apr. 1948 – Okt. 1950 Verwaltungsdirektor der Forschungsanstalt für Landwirtschaft, Braunschweig-Völkenrode
1. März 1950 Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit
Nov. 1950 – 1960 Leiter der Export-Abteilung der Heinrich Lanz AG/John Deere-Lanz AG, Mannheim;
zuletzt dort auch als ordentliches Vorstandsmitglied
1959 – 1962 Vorsitzender der Max-Eyth-Gesellschaft für Agrartechnik
Apr. 1961 – 1969 Hauptgeschäftsführer des Kuratoriums für Technik in der Landwirtschaft
1967 – 1971 erneut Vorsitzender der Max-Eyth-Gesellschaft für Agrartechnik (Geschäftsführer Ludolf v. Bismarck)
1974 – 1976 nochmals Vorsitzender der Max-Eyth-Gesellschaft für Agrartechnik
26. März 1983 Tod in Mannheim

 

Literatur

Matthies, Hans Jürgen: Geschichte der Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik im VDI, Düsseldorf 2006.

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, NS 34/638; R 9361-III/882; R 9361-IX KARTEI/181419; VBS 1013 (NS 34)/ZB 0145 A. 10.

BArch Koblenz, PERS 101/78386.

LA NRW Abt. Rheinland, NW 1048-32 Nr. 256.

Marchivum, S 2/0202 Deere-Lanz.

 

Auskünfte

Fachbereich Bürgerdienste, Mannheim, 13. Juni 2019.

Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft, 17. Juni 2020.

 

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