
Lebenslauf
| 21. Oktober 1899 | Geburt in Stettin |
| bis 1917 | Stadtgymnasium Stettin |
| 1917 – 1919 | Teilnahme am Ersten Weltkrieg |
| 1919 | Jahreskursus für Kriegsteilnehmer am Marienstifts-Gymnasium Stettin (Reifezeugnis) |
| 1919 – 1923 | kaufmännische Lehre und Anstellung (Commis) in der väterlichen Silberwaren-Großhandlung (Stettin) und Robert Kraft, Spezialfabrik für Alpaccawaren, Pforzheim |
| 1923 | Eintritt als Reichsbankanwärter in den Dienst der Reichshauptbank |
| Dez. 1923 – Apr. 1924 | Reichsbankanwärter bei der Reichsbankstelle Landsberg (Warthe) |
| Apr. 1924 – Juni 1929 | Tätigkeit bei der Reichsbankhauptstelle Stettin, zuletzt als Reichsbankinspektor |
| Juni – Nov. 1929 | kasseführender Beamter bei der Reichsbanknebenstelle Radolfzell |
| Nov. 1929 – Apr. 1935 | Reichsbankinspektor, später Reichsbankoberinspektor bei der Reichsbankhauptstelle Hamburg; hier u.a. Leiter der Kreditabteilung und der Devisenbewirtschaftungsstelle |
| 22. Juli 1933 | Promotion zum Dr. rer. pol. in Hamburg |
| Apr. 1935 – Mrz. 1940 | Referatsleiter (abgeordnet) in der Export-Abteilung des Reichswirtschaftsministeriums; Leiter des Grundsatzreferats und stellvertretender Abteilungsleiter (ab 1937) |
| 5. April 1935 | Ernennung zum Reichsbankrat |
| 1. März 1940 | Eintritt in die NSDAP |
| Mrz. – Aug. 1940 | Tätigkeit in der Organisations- und Revisionsabteilung bei der Reichshauptbank |
| Aug. 1940 – Mai 1941 | Referatsleiter “Maschinenbau” in der Export-Abteilung des Reichswirtschaftsministeriums; zugleich Leiter des Referats für die wirtschaftliche Vorbereitung der Friedensverträge |
| ab Mai 1941 | Leiter (Oberkriegsverwaltungsrat) der Abteilung III Wi 1 “Organisation und Verwaltung” bei der Chefgruppe Wirtschaftliche Kooperation im Wirtschaftsstab Ost bzw. im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete |
| 23. Juni 1941 / 25. März 1942 |
Ernennung zum (kommissarischen) Direktor bei der Reichsbank |
| 10. April 1947 | Festnahme in Berlin-Charlottenburg (britische Besatzungszone) |
| Mai 1947 | Überstellung an die sowjetischen Behörden; ungeklärte Todesumstände* |
*In den Quellen des DRK-Suchdienst ist das Internierungslager Hohenschönhausen als Todesort angegeben, das aber im Mai 1947 schon mehrere Monate aufgelöst war.
Quellen
BArch Berlin-Lichterfelde, R 2051/24569; R 9361-VIII KARTEI/11091608; R 9361-IX KARTEI/15700761.
DRK-Suchdienst München, ZNK, Erwin Hillmer.
Auskünfte
Archiv der Deutschen Bundesbank , 21. April 2020.
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, 11. Mai 2020.
Normdaten
GND: 127761969
