Kurt Schünemann

Kriegsverwaltungsrat im RMfdbO

BARch R 16/19618

Lebenslauf

25. April 1903 Geburt in Köslin
1909 – 1913 Volksschule in Köslin
1913 – 1919 Gymnasium in Köslin (Obersekundareife)
1920 – 1923 landwirtschaftlicher Eleve in Wuhden und Schwemmin
1923 – 1927 Studium an der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin;
Abschluss als Diplom-Landwirt und mit Pflanzenzüchter-Examen
1927 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter am Institut für Acker- und Pflanzenbau, Dahlem
1927 – 1928 landwirtschaftlicher Beamter in Tzscheeren und Voigtsbrügge
1928 – 1929 Versuchsleiter an der Landwirtschaftlichen Schule Crossen
1929 Sonderreifeprüfung für Landwirte in Berlin
1930 – 1931 Forschungsarbeit am Institut für Acker- und Pflanzenbau, Dahlem;
Promotion zum Dr.
1932 Kulturamtspraktikant und später Siedlerberater beim Kulturamt Köslin
Jan. – Okt. 1933 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter am Institut für Acker- und Pflanzenbau, Dahlem
20. April 1933 Eintritt in die SA
Okt. 1933 – Jan. 1934 Siedlerberater bei der Landesbauernschaft Pommern
Jan. 1934 – Sept. 1939 Sachbearbeiter und später Abteilungsleiter in der Presse- und Propagandaabteilung des Reichsnährstands
ab 1935 Mitglied des NSKK
1. Mai 1937 Eintritt in die NSDAP
ab September 1939 Wehrmachtsdienst
spät. Sept. 1942 – Apr. 1943 Kriegsverwaltungsrat in Abt. III E – 1 “Landwirtsch. Verwaltung und Organisation” des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete bzw. im Wirtschaftsstab Ost
Apr. 1943 – Juli 1944 Wehrmachtsdienst
22. Juli 1944 Tod in Schaulen (Šiauliai) infolge von Verletzungen bei einem Bombenangriff

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 16/19618; R 9361-III/569411; R 9361-IX KARTEI/39911041.

 

Normdaten

GND: 172400163

 

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