Karl Rosenfelder

Referent im RMfdbO

Lebenslauf

21. Mai 1904 Geburt in St. Georgen
bis ca. 1918 Volksschule in St. Georgen
bis 1926 Lehrling und später Geselle in einer Werkzeugmaschinenfabrik
1926 – 1927 evangelische Jugendhochschule Haus Hainstein, Eisenach
1927 – 1930 Studium an der Deutschen Hochschule für Politik, Berlin
Mrz. 1930 – April 1931 Volontär und Redaktionsgehilfe in der Schriftleitung der “Christlich-sozialen Stimmen”
1931 – 1935 Mitarbeiter Bernhard Kummers in der Schriftleitung der “Nordischen Stimmen”;
private Fortbildung auf den Gebieten der Rassenkunde, Geschichte, Religions- und Kirchengeschichte
Apr. 1935 – Mrz. 1938 Schriftleitung eines Informationsdienstes im Archiv für kirchenpolitische Fragen (später: Amt Weltanschauliche Information) beim Beauftragten des Führers für die Überwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der NSDAP (DBFU)
1. Mai 1937 Eintritt in die NSDAP
ab Apr. 1938 Hauptstellenleiter Information im Amt Weltanschauliche Information beim DBFU
Sept. 1939 – Aug. 1940 Schriftleiter der Nationalsozialistischen Monatshefte
ab Nov. 1940 Wehrmachtsdienst
1941 – Aug. 1944 Gruppenleiter I 6e “Religionspolitik” (später: I 2 h) im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete
25./26. April 1945 Tod in Berlin-Tempelhof

 

Literatur

Breuer, Stefan/Schmidt, Ina: Die Kommenden. Eine Zeitschrift der Bündischen Jugend (1926-1933) (= Edition Archiv der deutschen Jugendbewegung, Bd. 15), Schwalbach 2010.

Shkarovskij, Michail:Die Kirchenpolitik des Dritten Reiches gegenüber den orthodoxen Kirchen in Osteuropa (1939-1945), Münster 2004.

Wilhelm, Hans-Heinrich: Der SD und die Kirchen in den besetzten Ostgebieten 1941/42, in: MGZ, Bd. 29, Hf. 1 (1981), S. 55-99.

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 55/23886; R 9361-VIII KARTEI/17371640; VBS 1027 (R 6) ZA VI 3714 01-38.

 

Sonstiges

Kriegsopfer auf dem Friedhof St. Matthias, Registerbuch-Nr. 25326, in: Online-Auftritt Katholische Kirchengemeinde Sankt Matthias, Berlin-Schöneberg, o.D. 

 

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