Willy Endemann

Reichsbankrat im RMfdbO

BArch, VBS 1005 (R 2501) ZE 10691

Lebenslauf

24. Juni 1903 Geburt in Berlin
1909 – 1913 286. Volksschule, Berlin
1913 – 1919 Werner-Siemens-Realschule, Berlin (Reife für die Obersekunda)
1919 – 1923 kaufmännische Lehre bei der Verbandstoff-Fabrik Moritz Böhme, Berlin;
anschließend dort Tätigkeit als Stadtvertreter
1923 Eintritt als Reichsbankanwärter in den Dienst der Reichshauptbank
Nov. 1923 – Jan. 1928 Tätigkeit beim Girokontor der Reichshauptbank, Berlin, zuletzt als Reichsbankinspektor
Jan. 1928 – Dez. 1930 Buchhaltereibeamter bei der Reichsbanknebenstelle Lauenburg/Pommern
Dez. 1930 – Mai 1934 Buchhaltereibeamter bei der Reichsbankstelle Cottbus
Mai 1934 – Dez. 1936 Sachbearbeiter (Kapitalverkehr, Export) bei der Devisenstelle des Landesfinanzamts Berlin
1. September 1934 Ernennung zum Reichsbankoberinspektor
Dez. 1936 – Sept. 1943 Abkommandierung zum Reichswirtschaftsministerium, u.a. in der Exportabteilung
1. März 1940 Eintritt in die NSDAP
29. November 1940 Ernennung zum Reichsbankrat
– Sept. 1942 – Tätigkeit in Gruppe III Wi 2a “Grundsatzfragen der Ostwirtschaft” im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete bzw. beim Wirtschaftsstab Ost
Sept. 1943 – Mai 1945 Wehrmachtsdienst
Mai – Okt. 1945 Kriegsgefangenschaft
ab Nov. 1945 Bauhilfsarbeiter bei der Wayss & Freytag AG, Berlin
1946 Entnazifizierung in Berlin
unbekannte Tätigkeit in West-Berlin
29. Mai 1975 Tod in Lichtenau (Westfalen)

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-VIII KARTEI/8110968; VBS 1005 (R 2501)/ZE 10691.

 

Auskünfte

Stadt- und Kreisarchiv Paderborn, 19. März 2020.

 

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