Ivo Schwartz-Arnyasy

Ministerialrat im RLM

BArch PERS 6/165051

 

Lebenslauf

26. Oktober 1884 Geboren in Hermannstadt (Siebenbürgen)
1891 – 1903 Oberrealschule und Gymnasium in Hermannstadt, Abschluss Abitur
1903 – 1904 Wehrfreiwilliger (K.u.K.) im Feldartillerieregiment 36
1904 – 1909 Maschinenbaustudium an der Technischen Hochschule München, Abschluss Diplomingenieur
November 1909 – Juni 1911 Assistent an der Technischen Hochschule Dresden
Juli 1911 – Dezember 1920 Betriebsleiter der Deutschen Spiegelglas A.G.
1917 – 1918 Kriegsdienst (K.u.K.), Feldartillerieregiment 10 & 100, sowie Feldartillerieregiment der Reserve 44, zuletzt Leutnant der Reserve
Januar 1921 – März 1926 Selbstständiger Industrieberater
April 1926 – Juni 1928 Leiter und Dozent der höheren Maschinenbauschule Kassel
Juli 1928 – Mai 1937 Leiter der Abteilung für Heiz- und Maschinenwesen in der Verwaltung des Bezirkverbands Hessen
15. November 1932 Ernennung zum Landesbaurat
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnummer 3217587)
Juni 1937 – Februar 1938 Referent im Amt für deutsche Roh- und Werkstoffe Berlin
Februar 1938 – Februar 1939 Referatsleiter im Reichswirtschaftsministerium
März  – September 1939 Referent Bautechnisches Büro LD RLM (auf Probe)
1. Oktober 1939 Ernennung zum Oberregierungsbaurat
Oktober 1939 – August 1942 Referent des Referats IV D (Allgemeine Betriebsangelegenheiten und Betriebsschutz) in der Gruppe LD 7 IV (Maschinenwesen) der Abteilung LD 7 (Technische Fachgebiete) in der Amtsgruppe Bau im Luftwaffenverwaltungsamt des RLM (Vorgesetzter der Abteilung Ministerialdirigent Heinrich Barelmann, Vorgesetzter der Amtsgruppe Ministerialdirektor Karl Gallwitz)
August 1942 – unklar Gruppenleiter der Gruppe V10 IV (Betriebswesen) der Abteilung V10 (Maschinenwesen) in der Amtsgruppe III (Bau) im Luftwaffenverwaltungsamt des RLM (Vorgesetzter der Abteilung Ministerialrat Heinrich Steinmann, Vorgesetzter der Amtsgruppe Ministerialdirektor Karl Gallwitz)
1945 – 1946 In Kriegsgefangenschaft
Februar 1946 – März 1948 Tätigkeit als Referent beim VAW in Steterburg/Braunschweig
27. Januar 1948 Im Spruchkammerverfahren des Entnazifizierungsausschusses Watenstedt-Salzgitter als Mitläufer eingestuft
16. Juni 1949 Im Spruchkammer-Revisionsverfahren des Entnazifizierungs-Hauptausschusses Braunschweig als entlastet eingestuft
20. Juni 1980 Gestorben in Braunschweig

 

Quellen

BArch Freiburg PERS 6/165051; RL 6/56.

StadtA Braunschweig E 100: 131.

NLA Wolfenbüttel 3 Nds. 92 1 Nr. 6701; 3 Nds. Nr. 513.

Auskunft Melderegister Braunschweig.

Auskunft Melderegister Salzgitter.

 

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