Claus Joachim von Heydebreck

Kriegsverwaltungsrat im RMfdbO

Magnussen, Friedrich (1914-1987), Studierende demonstrieren gegen Zwangsexmatrikulation (Kiel 21.635), bearbeitet, CC BY-SA 3.0 DE

Lebenslauf

28. Oktober 1906 Geburt in Potsdam
1913 – 1925 Augusta-Gymnasium in Berlin-Charlottenburg, Gymnasium in Löwenberg/Schlesien, Pädagogium in Putbus/Rügen, Gymnasium in Schweidnitz und Gymnasium in Liegnitz (Abitur)
1925 – 1930 Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen und Berlin
1931 Ausbildung als Gerichtsreferendar in Berlin
Nov. 1931 – Mai 1932 juristischer Sachbearbeiter bei Siemens & Halske, Berlin
Juni – Nov. 1932 juristischer Sachbearbeiter bei der Ultraphon AG, Berlin
Dez. 1932 – Apr. 1934 Ausbildung als Gerichtsreferendar in Berlin
Mitglied des Stahlhelms
Okt. 1933 Eintritt in die SA
Mai 1934 Große juristische Staatsprüfung
Aug. 1934 – Sept. 1939 Rechtsanwalt in Berlin
Sept. 1939 – Aug. 1941 Wehrmachtsdienst und Lazarettaufenthalt
Sept. 1941 – Jan 1944 Kriegsverwaltungsrat in Abt. III Wi – 4 „Sondergruppe Gewerbliche Wirtschaft“ des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete bzw. im Wirtschaftsstab Ost
Mrz 1944 – Mai 1945 erneuter Wehrmachtsdienst in Italien
Mai – Sept. 1945 amerikanische Kriegsgefangenschaft in Italien und Bad Aibling
1946 Wiederzulassung als Rechtsanwalt durch die britische Militärregierung und Einstufung in Kategorie V (Entlasteter) durch den EN-Ausschuss Landkreis Steinburg
1946 – 1964 Rechtsanwalt und Notar in Glückstadt
ab 1948 Mitglied der CDU
1948 – 1955 Stadtrat und Vorsitzender der CDU-Fraktion bzw. der Fraktion des Deutschen Wahlblocks in Glückstadt
1954 – 1964 Mitglied des Kreistags Steinburg;
Vorsitzender der CDU-Fraktion bzw. der Fraktion des Deutschen Wahlblocks Steinburg
Okt. 1958 – Mai 1971 Mitglied des Landtags Schleswig-Holstein
Sept. 1959 – Apr. 1964 Landtagspräsident in Schleswig-Holstein
18. Oktober 1963 Großkreuz des Bundesverdienstordens mit Stern und Schulterband
Apr. 1964 – Apr. 1969 Kultusminister von Schleswig-Holstein
1964 Mitglied der Bundesversammlung
1967 Präsident der Ständigen Konferenz der Kultusminister
Mrz. – Nov. 1969 Justizminister von Schleswig-Holstein
1970 – 1977 Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Kiel
28. August 1985 Tod in Kiel

 

Literatur

Danker, Uwe/Lehmann-Himmel, Sebastian/Glienke, Stephan A.: Geschichtswissenschaftliche Aufarbeitung der personellen und strukturellen Kontinuität nach 1945 in der schleswig-holsteinischen Legislative und Exekutive (= Schleswig-Holsteinischer Landtag, 18. Wahlperiode, Drucksache 18/4464), 2016.

von Heydebreck, Hans-Georg: Biografie unseres Vaters Claus Joachim von Heydebreck von 1945-1985, Limburg 2012.

„Heydebreck, von, Claus-Joachim“, in: Landtagsinformationssystem Schleswig-Holstein (Stand: 28. April 2020). 

 

Quellen

Archiv für christlich-demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung, 01-286, Claus Joachim von Heydebreck.

LASH Abt. 460.14 Nr. 60; Abt. 786 Nr. 1302; Abt. 826.2 Nr. 3207.

Lebenserinnerungen unseres Vaters Claus Joachim von Heydebreck bis 1945. Nach dem Tode des Verfassers von seinen Kindern [Hans Georg von Heydebreck] herausgegeben, o.O. 1986.

 

Normdaten

GND: 1024878708

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.