Egon Pallon

Referent im RMfdbO

Lebenslauf

10. Feb. 1894 (29. Jan.jul.) Geburt in Wesenberg (Rakvere)
Nikolai-Gymnasium Reval
1911 – 1916 Theologie-Studium in Dorpat
1919 – 1920 Mitglied der Baltischen Landwehr
1919 – 1921 Studium in Marburg und Promotion zum Dr. phil.
1921 – 1936 (Haupt-)Pastor in Wesenberg
1927 und 1929 Studium in Kiel und Berlin
1932 Promotion zum Dr. theol.
1936 – 1940 Pfarrer in Demmin (Pommern)
1940 – 1945 Pfarrer an der Glaubenskirche, Berlin-Lichtenberg
ab 1941 Einberufung zur Wehrmacht
ab ca. 1943 Leiter der Zentralstelle für Angehörige der Ostvölker (ZAVO) im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete
1945 – 1951 Pfarrer in Artlenburg/Elbe
Entnazifizierung in Niedersachsen
1951 – 1966 Pfarrer an der St. Johannis-Kirche, Göttingen
15. Juni 1968 Tod in Göttingen

 

Literatur

Amburger, Erik (Hrsg.): Die Pastoren des Konsistorialbezirks Estland 1885-1919 (= Quellen und Studien zur Baltischen Geschichte, Bd. 11), Köln/Wien 1988.

Neander, Wilhelm: Lexikon deutschbaltischer Theologen seit 1920, Hannover 1967.

 

Quellen

LkA Hannover, D 78 Spec B. Art. 202.

(Die im NLA Hannover vorliegende Spruchkammerakte ist nicht auffindbar.)

 

Normdaten

GND: 140913734

 

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