Georg Weber

Ministerialdirigent im RLM

BArch PERS 6/195086

 

Lebenslauf

28. April 1890 Geboren in Weisenheim
14. Juli 1911 Gymnasium in Zweibrücken, Abschluss Abitur
August 1911  – August 1914 Reichswehr, Infanterieregiment 22
August 1914 – Januar 1919 Kriegsdienst, Reserveinfanterieregiment 8, Feldluftschifferabteilung, Feldfliegerabteilung und weitere Fliegereinheiten, zuletzt Oberleutnant
Januar 1919 – März 1920 Infanterieregiment 22, zuletzt Hauptmann
Mai – Oktober 1919 Freikorps Epp
April 1920 – Dezember 1933 In freien Berufen tätig
1. Mai 1932 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnummer 1117483)
November 1932 – Februar 1933 SA-Mitglied
1939 – 1945 NSFK-Mitglied, Brigadeführer
Dezember 1932 – Dezember 1933 Hilfsreferent für das Nationalsozialistische Fliegerwesen bei der obersten SA-Führung
Dezember 1932 – Dezember 1933 Leiter des Nationalsozialistischen Fliegerkorps der Landesgruppe Bayern des DLV
Januar 1934 – unklar Zur besonderen Verfügung beim Staatssekretär des RLM
1. Januar 1934 Ernennung zum Regierungsrat
1. November 1934 Ernennung zum Oberregierungsrat
1. April 1935 Ernennung zum Ministerialrat
1937 – 1945 Wiedereintritt in die SA bzw. Ernennung zum SA-Oberführer (unklar, ob damit ein Wiedereintritt einher ging)
29. März 1938 Ernennung zum Ministerialdirigent
9. April 1938 Dienstgradabzeichen im Range eines Generalmajors
unklar – Oktober 1940 Chef der Abteilung des Staatssekretärs des RLM
Oktober 1940 – Mai 1944 Amtsgruppenchef in der Zentralabteilung/Zentralamt des RLM
21. Oktober 1940 Dienstgradabzeichen im Range eines Generalleutnants
Februar 1943 – Mai 1944 Zur Wehrmacht eingezogen, Kommando des Flughafenbereichs 9/III in Breslau
Mai 1944 – Mai 1945 Zur Verfügung des Oberkommandos der Luftwaffe/RLM
Mai 1945 – Juni 1948 In US-amerikanischer Kriegsgefangenschaft
15. April 1948 Im Spruchkammerverfahren der Spruchkammer des Internierungslagers Hammelburg als Mitläufer eingestuft
14. November 1958 Gestorben in München

 

Literatur

Hildebrand, Karl Friedrich: Die Generale der deutschen Luftwaffe 1935–1945. Die militärischen Werdegänge der Flieger-, Flakartillerie-, Fallschirmjäger-, Luftnachrichten- und Ingenieur-Offiziere einschließlich der Ärzte, Richter, Intendanten und Ministerialbeamten im Generalsrang, Bd. 3: Odebrecht–Zoch (= Deutschlands Generale und Admirale, Teil II: Die Generale der deutschen Luftwaffe, Bd. 3: O–Z), Osnabrück 1992.

Völker, Karl-Heinz: Die deutsche Luftwaffe 1933-1939. Aufbau, Führung und Rüstung der Luftwaffe sowie die Entwicklung der deutschen Luftkriegstheorie (=Beiträge zur Militär- und Kriegsgeschichte Bd. 8), Stuttgart 1967.

 

Quellen

BArch Freiburg, PERS 6/183412; PERS 6/195086.

DRK-Suchdienst München, Georg Weber.

StA M, SprkA K 1911.

Auskunft Melderegister München.

 

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