Georg Halbe

Referent im RMfdbO | Referent im RMVP

BArch Berlin-Lichterfelde, R 6/721.

Lebenslauf

24. Mai 1890 Geburt in Bromberg (Bydgoszcz)
1900 – 1907 Humanistisches Gymnasium in Bromberg (bis einschließlich Untersekunda)
1908 – 1909 Volontär als Schlosser in der Bromberger Maschinenbaufabrik
1909 – 1910 Studium am Polytechnikum Köthen
1910 – 1911 Einjährig-Freiwilliger bei der Reichswehr
1911 – 1913 kaufmännische Ausbildung in einem Exportgeschäft in Hamburg
1913 – 1914 Angestellter in einem Waffengeschäft in London
1914 – 1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
1919 – 1934 Inhaber eines eigenen Exportgeschäfts in Hamburg
1934 schriftstellerische Tätigkeit für die „Odal – Monatszeitschrift für Blut und Boden“ und im Auftrag des Reichsbauernführers („Die Edda“)
Apr. 1935 – Sept. 1942 Tätigkeit im Stabsamt des Reichsbauernführers, teilweise unter Abteilungsleiter Kinkelin;
Aufgabengebiete: Weltanschauung, Schrifttum, Berichter/Beauftragter des Stabsamtsführers;
Betreuung des „Blut und Boden Verlags“
weitere schriftstellerische Tätigkeit für „Odal“, „Wille und Macht“, „Das Schwarze Korps“ und „Westermanns Monatshefte“
Sept. 1942 – Feb. 1944 Referent in Gruppe I-6 d „Schrifttum“ des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete;
anschließend Referent „Wörterbuchwesen“ in der Gruppe „Publikation und Sprachendienst“ in Hauptabteilung I
Mrz. 1944 – Feb. 1945 Referent „Sozialbetreuung“ im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda
Feb. – Mai 1945 Wehrmachtsdienst als Leutnant d. Res. z. V.
Mai 1945 – Juli 1946 Kriegsgefangenschaft
1947 – 1949 Übersetzertätigkeit für den „Vier Falken Verlag“
November 1948 Einstufung in Kategorie V (keine Bedenken) durch den Fachausschuss VIIa in Hamburg infolge einer Bewerbung beim NWDR

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 6/721.

StA Hamburg, 221-11 Z 5213.

 

Normdaten

GND: 105170348

 

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