Karl-Heinz Stenschke

Oberregierungsrat im RLM

Karl-Heinz Stenschke
BArch PERS 6/183489

 

Lebenslauf

13. Januar 1910 Geboren in Wongrowitz (Posen)
1919 – 1928 Humanistisches Gymnasium in Wongrowitz und Görlitz, Abschluss Reife
1928 – 1931 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Freiburg und Kiel
13. Juli 1931 Erste Staatsprüfung
1931 – 1935 Referendar juristischer Vorbereitungsdienst
22. Februar 1932 Promotion (Dr. jur.)
1. März 1933 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnummer 1788106), die Personalakte gibt mit März und April unterschiedliche Eintrittsdaten an
Juni – April 1934 SS-Mitglied
Mai 1934 – Mai 1936 SA-Mitglied
28. Mai 1935 Zweite Staatsprüfung
Juni – August 1935 Anwalts-, Rechtsanwalts- und Notarvertretung beim Amtsgericht Görlitz-Weisswasser und Marienwerder, beim Landgericht Görlitz und beim Oberlandesgericht Marienwerder
Oktober – Dezember 1935 Wehrübung/Grundausbildung beim Ergänzungsbataillon 17 (früheres Artillerieregiment 3) in Sprottau
Dezember 1935 – Januar 1936 Anwaltsvertretung beim Amtsgericht Lauban
Januar 1936 – Januar 1939 Tätigkeit im Luftkreiskommando III Dresden
April – Mai 1937 Wehrübung, Feldartillerieregiment 4 in Bautzen, zuletzt Unteroffizier der Reserve
1. Februar 1938 Ernennung zum Regierungsrat
April – Juli 1938 Wehrübung, Feldartillerieregiment 4 in Bautzen, zuletzt Wachtmeister der Reserve
Januar 1939 – August 1940 Referent im Referat G (Mob-Vorarbeiten u. Verpflegung) in der Abteilung LD 4 (Bekleidung u. Verpflegung) im Luftwaffenverwaltungsamt des RLM
August 1940 – Februar 1941 Stellvertretender Gruppenleiter des Verpflegungssonderstabs des Oberbefehlshabers der Luftwaffe für die besetzten Westgebiete in Paris
Februar 1941 – November 1942 Feldintendant beim IX. Fliegerkorps
November 1942 – September 1943 Korpsintendant beim Generalkommando III. Luftwaffenfeldkorps
1. Dezember 1942 Ernennung zum Oberfeldintendant (Oberregierungsrat)
September 1943 – Oktober 1944 XIV. Fliegerkorps
Oktober – Dezember 1944 Luftkorpskommando 7
Dezember 1944 – März 1945 Feldkorpsintendant IX. Fliegerkorps
März – April 1945 Gruppenleiter Luftkorps-Befehlsstelle im Luftgaukommando III Dresden
April – Mai 1945 Luftwaffenintendant der Festung Dresden
Mai – Juli 1945 In sowjetischer und US-amerikanischer Kriegsgefangenschaft
17. Oktober 1946 Im Spruchkammerverfahren der Spruchkammer Wasserburg als Mitläufer eingestuft
1945 – 1947 Tätigkeit in Reichertsham
1947 – unklar Rechtsanwalt in Augsburg
20. August 1994 Gestorben in Augsburg

 

Quellen

BArch Freiburg PERS 6/183489; RL 6/56.

DRK-Suchdienst München, Karl-Heinz Stenschke.

StA M SpkA K 3817.

Auskunft Melderegister Augsburg.

 

One thought on “Karl-Heinz Stenschke

  1. Sehr geehrte Damen und Herren, in dem Buch von Heinz Gundlach “Das Schloß hinter dem Holunderbusch” (Thomas Helms Verlag, 2010) wird auf Seite 168 über eine “Chronik meines Lebens”, erschienen in Augsburg, von Dr. Karl Heinz Stenschke berichtet. Die gedruckte Quelle ist nirgends aufzufinden. Wo könnte man sie noch suchen? Für die Putbusser Regionalgeschichte ehr bedeutsam!
    Vielen Dank für Ihre kurze Antwort! MfG M.Klette
    aus Binz/Rügen, Dipl. Museologe

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