Herbert Stobwasser

Oberregierungschemierat im RLM

BArch PERS 6/165798

 

Lebenslauf

3. Juli 1898 Geboren in Herrnhut
1904 – 1916 Vorschule und Königliches Friedrich-Wilhelm Gymnasium in Berlin, Abschluss Reife
Juli 1916 – Februar 1919 Kriegsdienst Reichsmarine
Juli – September 1919 Reichsmarine, zuletzt Leutnant zur See
1920 – 1923 Studium der Chemie an der Technischen Hochschule und Universität Berlin
14. Februar 1924 Zweite Staatsprüfung
April 1926 – Dezember 1934 Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Heereswaffenamt, Außenstelle Wa Prüf 9 in Berlin
19. Juli 1927 Promotion (Dr. phil.)
1. April 1933 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnummer 1791245)
1933 – 1934 SA-Mitglied (Austritt erfolgte nachdem Eintritt in die Luftwaffe)
Dezember 1934 – Februar 1937 Hilfsreferent und Referent RLM (Angestelltenverhältnis)
Oktober 1936 Wehrübung, II./Flakregiment 26
1. Februar 1937 Ernennung zum Regierungsbaurat
1. Februar 1937 Ernennung zum Oberleutnant der Reserve
Februar 1937 – Mai 1941 Tätig im RLM (Planstelle)
September – Oktober 1937 Wehrübung, II./Flakregiment 22
Mai – Juni 1938 Wehrübung, II./Flakregiment 26
1. August 1940 Ernennung zum Oberregierungsbaurat
1. September 1941 Ernennung zum Hauptmann der Reserve
Mai 1941 – April 1942 Tätig im Luftgaukommando Westfrankreich
April 1942 – Mai 1945 Referent im Referat (Gasschnutz und Vernebelung) und darauffolgend Gruppenleiter Inspektion L In 13 (Ziviler Luftschutz) im RLM (Vorgesetzter der Abteilung Ministerialdirigent Walter Lindner, Vorgesetzter der Inspektion Ministerialdirektor Kurt Knipfer)
25. März 1943 Oberregierungschemierat (Änderung der Amtsbezeichnung)
Mai 1945 – Dezember 1946 In englischer Kriegsgefangenschaft
1947 – 1950 In Meldorf
September 1947 Wird in seinem Spruchkammerverfahren von Ministerialdirigent Walter Lindner unterstützt
Mai 1948 Im Spruchkammerverfahren Meldorf/Schleswig-Holstein als entlastet eingestuft
Januar 1950 – unklar Tätig am Institut für Pflanzenschutz Universität Hohenheim
20. Februar 1950 Im Spruchkammerverfahren Nord-Württemberg (US-Zone) wird die Entscheidung der Spruchkammer Meldorf anerkannt und Stobwasser als entlastet eingestuft
21. März 1973 Gestorben in Stuttgart

 

Quellen

BArch PERS 6/165798.

BArch RL 16-13/51.

BArch RL 16-13/84.

DRK-Suchdienst München, Herbert Stobwasser.

StAL EL 902/20 Bü 77675.

Auskunft Melderegister Meldorf.

Auskunft Melderegister Stuttgart.

 

Anmerkung: Die Biografie entstand unter Mitarbeit von Nico Draxler im Rahmen der Quellenübung “Krieg und Fliegen: Die Karrieren und Nachkriegswege von Görings Bürokraten im Reichsluftfahrtministerium” im Wintersemester 2019/20 an der Universität Heidelberg.

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