Heinrich Scheit

Ministerialdirigent im RLM

StA HH, 241-2 A 3788 0132 11.

 

Lebenslauf

29. September 1893 Geboren in Berlin-Charlottenburg
1900 – 1913 Kaiserin Augusta Gymnasium in Charlottenburg, Abschluss Abitur
1913 – September 1913 Jurastudium an den Universitäten Freiburg und Berlin
Oktober 1913 – September 1914 Freiwilliger im Kaiserin-Elisabeth-Garde-Grenadierregiment 3
September 1914 – März 1920 In französischer Kriegsgefangenschaft
1920 – Dezember 1921 Wiederaufnahme des Jurastudium an den Universitäten Berlin und Halle/Saale
21. Dezember 1921 Erste Staatsprüfung
Dezember 1921 – Dezember 1924 Juristischer Vorbereitungsdienst am Amtsgericht Charlottenburg, Landgericht Berlin III und Kammergericht Berlin
1922 Promotion (Dr. jur.) an der Universität Breslau
8. November 1924 Zweite Staatsprüfung
Dezember 1924 – März 1925 Assessor am Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
März – September 1925 Angestellter bei der Reichsmarinewerft Wilhelmshaven
Oktober 1925 – März 1933 Intendanturrat bei der Reichsmarinewerft Wilhelmshaven
April 1933 – März 1934 Intendanturrat bei der Marineintendantur Kiel
1. Oktober 1933 Ernennung zum Marine-Oberintendanturrat
April 1934 – Februar 1936 Referent in der Abteilung V5 im Luftwaffenverwaltungsamt des RLM
1. April 1934 Ernennung zum Oberregierungsrat
1. April 1935 Ernennung zum Ministerialrat
März 1936 – Mai 1942 Abteilungschef V5 (Liegenschaften und Unterkünfte) in der Amtsgruppe II (Allgemeine Verwaltung) im Luftwaffenverwaltungsamt des RLM (Vorgesetzter der Amtsgruppe Ministerialdirektor Wilhelm Untrieser)
1. April 1940 Ernennung zum Ministerialdirigent
Juni 1942 – Mai 1945 Luftgauintendant im Luftgaukommando XI Hamburg
1. Juni 1942 Umbenennung zum Generalintendant
Mai 1945 – Mai 1947 In britischer Kriegsgefangenschaft
September 1947 Unterstützt Arnold Alberti in seinem Spruchkammerverfahren
16. Dezember 1947 Unterstützt Fritz Freiherr von Koeppelle in seinem Spruchkammerverfahren
März 1948 – September 1961 Tätigkeit am Landgericht Hamburg (gemeinsam mit Reinhard Winterhoff)
4. Februar 1948 Im Spruchkammerverfahren des Staatskommissars der Hansestadt Hamburg für die Entnazifizierung als unbelastet eingestuft
26. April 1948 Ernennung zum Richter beim Amtsgericht Hamburg
27. September 1949 Ernennung zum Amtsgerichtsrat, Rückführung ins Beamtenverhältnis auf Lebenszeit
1. Oktober 1961 Eintritt in den Ruhestand
11. März 1982 Gestorben in Wilhelmshaven

 

Quellen

BArch Freiburg PERS 6/19135; PERS 6/162940; RL 6/56.

DRK-Suchdienst München, Heinrich Scheit.

StAB 4.66 – I. 105.

StA HH 221-11 F (P) 167; 131-11 5002; 241-2_A 3788.

Auskunft Melderegister Kiel.

Auskunft Stadtarchiv Wilhelmshaven.

 

Literatur

Hildebrand, Karl Friedrich: Die Generale der deutschen Luftwaffe 1935–1945. Die militärischen Werdegänge der Flieger-, Flakartillerie-, Fallschirmjäger-, Luftnachrichten- und Ingenieur-Offiziere einschließlich der Ärzte, Richter, Intendanten und Ministerialbeamten im Generalsrang, Bd. 3: Odebrecht–Zoch (= Deutschlands Generale und Admirale, Teil II: Die Generale der deutschen Luftwaffe, Bd. 3: O–Z), Osnabrück 1992.

 

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