Ulrich Pusch

Oberregierungsrat im RMfdbO

Lebenslauf

4. März 1897 Geburt in Charlottenburg (Berlin)
bis 1915 Grunewald-Realgymnasium in Berlin (Abitur)
1915 – 1916;
1919 – 1920
Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Berlin (mit Unterbrechung)
1916 – 1919 Teilnahme am Ersten Weltkrieg, zuletzt als Unteroffizier
Juni 1921 erste juristische Prüfung
1921 – 1922 Gerichtsreferendar am Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
1922 Promotion zum Dr. iur. in Berlin
1922 – 1924 Regierungsreferendar bei der Regierung Frankfurt/Oder
1924 – 1925 Ernennung zum Regierungsassessor und Tätigkeit beim Landratsamt Tilsit
1925 – 1931 Tätigkeit bei der Regierung Merseburg
Jun. – Aug. 1928 Abordnung an das Preußische Ministerium des Innern
1. Januar 1930 Ernennung zum Regierungsrat
1930 – 1931 Abordnung an das Polizeipräsidium Halle/Saale
Juni 1931 – Mai 1933 Tätigkeit beim Oberpräsidium Magdeburg
Juni – Juli 1933 Tätigkeit bei der Regierung Oppeln
Juli 1933 – Juni 1943 Tätigkeit bei der Regierung Lüneburg;
in Abt. I: Reichsverteidigungssachen, Kommunaldezernent und Leiter des Gemeindeprüfungsamtes (während des Krieges);
in Abt. II: Außendezernent der Schulabteilung;
in Abt. III: Domänenangelegenheiten, Streubesitz, Wasserwirtschaft;
zudem Vorsitzender einer Spruchkammer des Oberversicherungsamtes und des Versorgungsgerichtes
1934 Eintritt in die SA (ab 1937 SA-Rottenführer)
1. Mai 1937 Eintritt in die NSDAP
1. Januar 1943 Ernennung zum Oberregierungsrat
1942 – 1943 Fachschaftsleiter beim Reichsbund der deutschen Beamten
Juni 1943 – Sept. 1944 Abordnung in Sonderabteilung “Treuhandverwaltung” des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
Sept. – Nov. 1944 Rückkehr zur Regierung Lüneburg, zuständig für Reichsverteidigungssachen
Nov. 1944 – Mai 1945 Abordnung als Vertreter des Landrats des Kreises Harburg in Winsen/Luhe
4. Oktober 1947 Einstufung in Kategorie IV (Mitläufer) durch die Entnazifizierungskammer für Verwaltungsangestellte und Beamte Lüneburg
Okt. 1947 – Mrz. 1962 Tätigkeit bei der Regierung Lüneburg, zunächst im Angestelltenverhältnis, ab Dez. 1949 wieder als Beamter;
Leiter der Landwirtschaftsabteilung, u.a. auch zuständig für Generalia und Personalia, Schifffahrt und Gewässer;
außerdem Vertreter des Regierungspräsidenten und Regierungsvizepräsidenten bei Abwesenheit
Apr. – Juni 1949 Staatskommissar in Wolfsburg
1. November 1950 Ernennung zum Regierungsdirektor
Vorstandsmitglied des Naturwissenschaftlichen Vereins für das Fürstentum Lüneburg
7. Oktober 1976 Tod in Lüneburg

 

Quellen

NLA Hannover, Nds. 120 Lüneburg Acc. 51/99 Nr. 62/1-10.

 

Auskünfte

Stadtarchiv Lüneburg, 8. Mai 2020.

 

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