Christian Spieler

Referent im RMVP

Lebenslauf

3. Juli 1902 Geburt in Berlin
Studium der Rechtswissenschaften
Angehöriger der Organisation Wiking
1921 – 1924 Mitglied der Brigade Erhardt
Okt. 1930 Eintritt in die SA
Nov. 1930 Eintritt in die NSDAP
NSDAP-Ortsgruppenleiter in Rendsburg bei Kiel
Rechtsanwalt in Elmshorn
März 1933 komissarischer Bürgermeister von Elmshorn
Juni 1933 Ernennung zum Oberstaatsanwalt in Schweidnitz

Aufbau des „Gemeinschaftslagers Hanns Kerrl“ für Referendare in Jüterbog

Juli 1933 – Dez. 1934 Lagerkommandant des „Gemeinschaftslagers Hanns Kerrl“ für Referendare in Jüterbog
Tätigkeit beim Kammergericht und als Vernehmungsrichter beim Polizeipräsidium Berlin

Rechtsreferent der SA-Standarte „Feldherrnhalle“

Juli 1939 Berufung ins Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda (RMVP), Referent in Goebbels‘ Ministerbüro
Aug. 1939 Einberufung zum Regiment General Göring als Oberleutnant der Reserve
Juli 1940 Rückkehr ins RMVP, Ernennung zum Ministerialrat
1942 Kriegsdienst bei der Wehrmacht, u.a. in Afrika
Mai 1943 amerikanische Kriegsgefangenschaft
um 1950 wohnhaft in Elmshorn-Pinneberg

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 55/22799; R 3001/76894, 76895; R 3001/84324; R 9361-I/3460; R 9361-II/957747; R 9361-V/10550; R 9361-III/569533; R 43/4543.

BArch Freiburg: PERS 6/217196.

 

Literatur

Boelcke, Willi A.: Kriegspropaganda 1939-1941. Geheime Ministerkonferenzen im Reichspropagandaministerium, Stuttgart 1966, S. 52.

Schmerbach, Folker: Das „Gemeinschaftslager Hanns Kerrl“ für Referendare in Jüterbog 1933-1939, Tübingen 2008, S. 65f., 76f., 263f.

Verein zur Förderung des Stadtarchivs Elmshorn, Bürgermeister/innen der Stadt Elmshorn seit 1870.

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