Hans Draeger

Abteilungsleiter im RMVP

BArch, Bild 183-2005-0901-500 | CC-BY-SA 3.0

Lebenslauf

2. April 1896 Geburt in Malchow
Studium der Staatswissenschaften, Geschichte und Philosophie an der Universität Berlin
Teilnahme am Ersten Weltkrieg (2 Jahre)
Jan. 1920-März 1921 Referent bei der „Rheinischen Volkspflege“ (Reichszentrale für Heimatdienst)
Sept. 1921 nebenamtlich tätig beim Arbeitsausschuss Deutscher Verbände
ab Juli 1923 geschäftsführendes Vorstandsmitglied bzw. Vizepräsident des Arbeitsausschusses Deutscher Verbände
1928 Dr. h.c. der Universität Jena
ab 1930 zusätzlich Leiter der „Vereinigung Carl Schurz“
1932 Eintritt in die NSDAP
1933 Berufung in das Auswärtige Amt zu ehrenamtlicher Tätigkeit
1933 Abteilungsleiter beim Wehrpolitischen Amt der NSDAP-Reichsleitung
1933 Publikation von “Der Vertrag von Versailles. Die Grundursache der deutschen Not”
Präsident der Nordischen Verbindungsstelle in Berlin
vor Aug. 1943 Büroleiter des Ministerbüros von Reichsinnenminister Wilhelm Frick, Ministerialdirigent
Jan. 1944 – 1945 Leiter der Auslandsabteilung des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda (RMVP)

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 55/33494; R 9361-I/574, 45037; R 9361-II/179089; R 9361-V/2972; R 58/9607; R 56-I/262.

Degener, Herrmann A. L.: s Wer ist’s?, Berlin 1935, S. 318.

 

Literatur

Lehnstaedt, Stephan: Das Reichsministerium des Innern unter Heinrich Himmler 1943, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 54 (2006), S. 639-672, hier S. 650, 666.

Stockhorst, Erich: 5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich?, Kiel 1985, S. 112.

 

Normdaten

GND: 116193948

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