Wilhelm Heering

Abteilungsleiter im REM

Das Deutsche Führerlexikon 1934/35, Berlin 1934, S. 178.

Lebenslauf

28. Februar 1877 Geburt in Müden (Kreis Gifhorn)
Besuch des Seminars Hannover und der Handelshochschule Berlin
während des Ersten Weltkriegs Tätigkeit an der Deutschen Schule in Konstantinopel
1920er Jahre Volksschullehrer, dann Gewerbe- und Handelsschullehrer
1928 Amtsenthebung wegen völkischer Gesinnung und mangelnder Verfassungstreue
Nov. 1930 Eintritt in die NSDAP
1. April 1933 Amtswiedereinsetzung

stellv. Direktor des Berufspädagogischen Instituts Berlin, Professor für Staatsbürgerkunde

1934 Reichsreferent für das berufliche Bildungswesen im Nationalsozialistischen Lehrerbund (NSLB) und Abteilungsleiter in der Reichsleitung des NSLB
Juli 1934 Leiter der Abteilung für berufliches Ausbildungswesen im Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung (REM)
1936 oder 1937 Ernennung zum Ministerialdirigenten
1944 Ruhestand
Febr. 1945 Vertreibung/Flucht am 13.2.1945 aus Eisdorf, Kreis Schweidnitz
nach 1945 wohnhaft in Hermannsburg (Landkreis Celle)

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 4901/13265; R 9361-I/1179; R 9361-VI/1103.

Das Deutsche Führerlexikon 1934/35, Berlin 1934, S. 178.

DRK-Suchdienst München, ZNK, Wilhelm Heering.

 

Literatur

Bath, Herbert (Hrsg.): Berliner Berufsschulgeschichte. Von den Ursprüngen im 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart (= Reihe Deutsche Vergangenheit, Bd. 58), Berlin 1993.

Nagel, Anne C.: Hitlers Bildungsreformer. Das Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung 1934–1945, Frankfurt 2012, S. 210.

Schütte, Friedhelm: Maßnahmen und Politik der ‚Abteilung für berufliches Ausbildungswesen‘ E IV im Reichserziehungsministerium 1934-1944, in: Ritzi, Christian/Wiegmann, Ulrich (Hrsg.): Behörden und pädagogische Verbände im Nationalsozialismus. Zwischen Anpassung, Gleichschaltung und Auflösung, Bad Heilbrunn 2004. S. 33-88.

 

Normdaten

GND: 126184992

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