Franz Kock

Referent im REM

Lebenslauf

24. Dez. 1901 Geburt in Schönberg/Holstein
bis 1925 Studium der Rechtswissenschaften in Kiel und Berlin
1925 erste juristische Staatsprüfung
1929 zweite juristische Staatsprüfung
1929 – 1933 Hilfsrichter beim Amtsgericht und beim Landgericht Kiel
1933 Eintritt in die NSDAP und die SA
1934 – 1940 Landgerichtsrat in Kiel
ab Ende 1934 nebenamtlich Universitätsrat an der Universität Kiel
1940/41 kommissarischer Universitätskurator in Innsbruck
1940 Ernennung zum Oberregierungsrat
Febr. 1941 – 1945 Referent im Amt Wissenschaft des Reichsministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung (REM)
1942 Ernennung zum Regierungsdirektor
Jan. 1945 Ernennung zum Ministerialrat
ab 1948 Tätigkeit im Kultusministerium von Schleswig-Holstein
Sept. 1952 – Dez. 1966 (kommissarischer) Amtschef im Kultusministerium von Schleswig-Holstein
1953 Ernennung zum Ministerialdirektor
stellv. Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Schleswig-Holstein
1966 Eintritt in den Ruhestand
1966 Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes
Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte
1. Jan. 1975 Tod

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 4901/24939, 24940; R 3001/63898.

Schleswig-Holsteinischer Landtag, Drucksache 15/2502: Kleine Anfrage des Abgeordneten Dr. Johann Wadephul (CDU) und Antwort der Landesregierung.

 

Literatur

Grüttner, Michael: Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik (= Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte, Bd. 6), Heidelberg 2004, S. 94.

Klee, Ernst: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945, Frankfurt 2007, S. 321.

 

Normdaten

GND: 1111410747

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