Erich Röhr

Referent im REM

Lebenslauf

17. Febr. 1905 Geburt in Glogau (Schlesien)
1928 – 1933 Studium der Volkskunde, Musikwissenschaft, Philosophie, Germanistik, Geschichte und der klassischen Archäologie in Berlin und Bern
1929 – 1934 Mitarbeiter beim “Atlas der Deutschen Volkskunde” in Berlin
1939 ehrenamtlicher Mitarbeiter bei der SS-Forschungsgemeinschaft „Ahnenerbe“, Antrag auf SS-Mitgliedschaft
1939 Promotion in Berlin
ab April 1939 Assistent am Institut für Volkskunde und Volksforschung der Universität Frankfurt
1939/40 Unteroffizier in einem Infanterieregiment, Teilnahme am Feldzug gegen Frankreich
Nov. 1940 – Juni 1942 Gastprofessor an der Universität Gent im Auftrag des OKH
1941 Habilitation in Frankfurt
Juli 1942 – März 1943 Referent im Amt Wissenschaft des Reichsministerius für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung (REM)
ab Sept. 1942 planm. a.o. Prof. für Volkskunde und Volksforschung an der Universität Bonn
1. März 1943 Tod in Berlin (Luftangriff)

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 4901/20529; R 4901/23280; R 9361-III/165611; NS 21/245, 2186.

 

Literatur

Grüttner, Michael: Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik (= Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte, Bd. 6), Heidelberg 2004, S. 141.

 

Normdaten

GND: 1055164375

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.