Alfred Silber-Bonz

Oberkriegsverwaltungsrat im RMfdbO

Lebenslauf

19. November 1895 Geburt in Böblingen
1902 – 1912 Gymnasium in Reutlingen (Primareife)
zw. 1914 – 1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
bis 1921 Besuch der Deutschen Gerberschule, Freiberg (Sachsen)
ab 1923 Vorstand und Teilhaber bzw. Inhaber der J. J. Schlayer AG Lederfabrik, Reutlingen
1934 Eintritt in die NSDAP und das NS-Reiterkorps (?)
1939 – 1940 Hauptmann d. Res. bei der Panzerjäger-Abt. 260
1941 – 1945 Oberkriegsverwaltungsrat in Abt. III Wi – 4 „Sondergruppe Gewerbliche Wirtschaft“ im Wirtschaftsstab Ost bzw. im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete
ab 1945 Wiederaufnahme der Geschäfte als Vorstand bei der J. J. Schlayer Lederfabrik
16. November 1946 Einstufung als Entlasteter durch den Säuberungsausschuss für freie Wirtschaft, Reutlingen
3. September 1948 Einstufung in Kat. IV (Mitläufer) durch die Spruchkammer VII des Staatskommissariats für politische Säuberung (Württemberg-Hohenzollern)
– 1962 – Vorsitzender des Aufsichtsrates der Veith Gummiwerke AG, Höchst/Reutlingen
15. März 1965 Tod in Tübingen

 

Quellen

StA Sigmaringen, Wü 13 T 2 Nr. 1652/014.

Vereinigung von Freunden der Technischen Hochschule zu Darmstadt e.V. (Ernst-Ludwigs-Hochschulgesellschaft): Bericht über die 37. Hauptversammlung am 1. Juni 1962.

 

Auskünfte

Stadtarchiv Böblingen, 22. April 2020.

 

Normdaten

GND: 1183328583

 

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