Jakob Szliska

Schulrat im RMfdbO

Lebenslauf

8. Februar 1893 Geburt in Sulzbach/Saar
Feb. 1913 – Mrz. 1914 Schulamtsbewerber in Mittelbollenbach, Leitzweiler und Grügelborn
Apr. 1914 – Juni 1916 Militär- und Kriegsdienst
Mrz. 1916 – Apr. 1917 Schulamtsbeweber in Heiligenwald
Mai 1917 –  Mrz. 1923 Lehrer in Neunkirchen-Kohlhof
Studium der Pädagogik, Philosophie und Staatswissenschaften
1923 Promotion zum Dr. phil. in Bonn
Apr. 1923 – Juni 1942 Schulrektor in Spiesen
1925 – 1936 Mitglied des Kyffhäuserbunds
1925 – 1930 Leiter der Arbeitsgemeinschaft der stellenlosen Junglehrer eines Aufsichtsbezirks
ab 1927 umfangreiche schriftstellerische Tätigkeit (v.a. “Saarkampf”, Bildungswesen, Märchen);
Titel u.a. “Der Freiheitskampf an der Saar” (1936), “Erziehung zum Wehrwillen” (1937) und “Arisch-germanische Spruch- und Erziehungsweisheit” (1938)
ab 1929 Landesvorsitzender der katholischen Schulorganisation des Saargebiets
ab 1929 Vorsitzender der Zentrumspartei in Spiesen
1930 – 1935 Leiter der Arbeitsgemeinschaft der Junglehrer des Kreises Ottweiler
1. November 1935 Eintritt in die NSDAP
1935 Eintritt in das NSKK bzw. die Motor-SA;
Referent für weltanschauliche Schulung bei der Motorstaffel III/M Saar (bis Feb. 1938)
1936 – 1938 Fördermitglied der SS
Aug. – Dez. 1938 Beurlaubung zur Psychologischen Wehrmachtsprüfstelle in Wien
Okt. 1940 – Nov. 1941 Schulbeauftragter des Chefs der Zivilverwaltung (CdZ) für den Kreis Diedenhofen-Ost
bis Nov. 1941 stellvertretender Schulrat in Homburg
Nov. 1941 – Mrz. 1944 Abordnung als Referent in Abt. I-6 “Kulturpolitik” bzw. später II-7 “Erziehung und Wissenschaft” im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete;
verantwortlich für die Referate “Volks- und Hauptschulen”, “Film und Bild” sowie “Beschaffung”
Juli 1942 – 1945 Schulrat im Schulaufsichtsbezirk Saarbrücken
ab Dez. 1944 Volkssturmmann in Spiesen
Juni 1945 – Juli 1946 Internierung in Idar-Oberstein und Theley
1945 – ca. 1963 erneute schriftstellerische und journalistische Tätigkeit;
Herausgeber von Fabel- und Märchenbänden sowie Schullehrmaterialien
17. Dezember 1947 Einstufung als Minderbelasteter und Versetzung in den Ruhestand (ab Dez. 1946) im Rahmen der Épuration (im April 1948 korrigiert mit einer zweijährigen Pensionskürzung um 20 Prozent)
18. März 1968 Tod in St. Ingbert

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-IX KARTEI/44030339.

LA Saarland, InfA 414; MK-PA 4126.

 

Auskünfte

BürgerServiceBüro Spiesen-Elversberg, 5. März 2019.

 

Normdaten

GND: 1055254935

 

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