Bruno Wand

Referent im RMfdbO

StadtA Marburg, 4 D, 4072.

Lebenslauf

12. Mai 1911 Geburt in Elberfeld (Wuppertal)
1917 – 1929 Vorschule und Realgymnasium in Elberfeld
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP
1. Mai 1933 Eintritt in die SA (Reitersturm)
1929 – 1934 Studium der Veterinärmedizin an den Tierärztlichen Hochschulen Hannover und Wien;
Promotion zum Dr. med. vet.
Jun. 1934 – Mrz. 1935 wissenschaftlicher Assistent am Tierärztlichen Institut der Universität Göttingen
Apr. 1935 – Jan. 1940 praktischer Tierarzt in Cölbe
1935 – 1938;
1940
Studium der Medizin in Marburg;
Promotion zum Dr. med.
Feb. 1940 – Okt. 1941 Kriegsdienst, zuletzt als Veterinäroffizier
Okt. 1941 – Nov. 1942 Referent “Hygiene” in Abt. II-2 “Gesundheitswesen und Volkspflege” des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
Nov. 1942 – 1945 Kriegsdienst, zuletzt als Oberarzt
30. Januar 1944 Ernennung zum SA-Scharführer
Okt. 1945 – Apr. 1960 praktischer Tierarzt in Cölbe
12. September 1947 Einstufung in Kategorie IV (Mitläufer) durch die Spruchkammer Marburg-Land
6. April 1948 Bestätigung des Spruchs nach zwischenzeitlicher Beanstandung und Aufhebung des Spruchs durch den Hessischen Minister für politische Befreiung
Mai 1960 – Okt. 1975 Leiter des Schlachthofs Marburg, zunächst als Angestellter, später im Beamtenverhältnis;
Ernennungen zum Veterinärrat (1961), Oberveterinärrat (1967) und Veterinärdirektor (1974)
1975 Pensionierung
8. Februar 1979 Tod in Cölbe

 

Literatur

Händler-Lachmann, Barbara/Werther, Thomas: Vergessene Geschäfte, verlorene Geschichte. Jüdisches Wirtschaftsleben in Marburg und seine Vernichtung im Nationalsozialismus, Marburg 1992.

 

Quellen

Archiv der Stiftung Tierärztliche HS Hannover, 31.4.10.3.; 31.9.

HHStA Wiesbaden, Abt. 520/27 Nr. 1622.

StA München, STAANW 21235.

StadtA Marburg, 4 D, 4072.

UniA Marburg, 305m 1 Nr. 145.

 

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