Kurt Freiherr Kreß von Kressenstein

Ministerialdirigent im RLM

BArch PERS 6/152241

 

Lebenslauf

3. Juli 1900 Geboren in München
1906 – 1910 Volksschule in München
1910 – 1911 Königliches Theresien Gymnasium in München
1911 – 1916 Königliches Altes Gymnasium in Nürnberg
1916 – 1919 Königliches Wilhelms Gymnasium in München, Abschluss Abitur
April – Juni 1918 Kadett an der Marineschule Mürwik
Juli – September 1918 Kadett an Bord des Schulschiffs “Freya”
September – November 1918 Kadett an Bord des Linienschiffs “Kaiser”
April – August 1919 Freiwilliger im Freikorps Oberland
1919 – 1923 Jurastudium an der Universität München
Februar 1920 – Oktober 1921 Fähnrich im 1. und 2. Küstenwehrregiment/Ausbidlung an der Marineschule Mürwik, zuletzt Charakter als Leutnant zur See
November 1923 – Oktober 1926 Referendar am Amtsgericht München, Landgericht I München, Bezirksamt Dachau, Polizeidirektion München und beim Rechtsanwalt Mauermeier in München
Dezember 1926 Staatsprüfung für den höheren Justiz- und Verwaltungsdienst
Januar – April 1927 Assessor und Hilfsarbeiter beim Rechtsanwalt Noell in München
Mai 1927 – April 1931 Regierungsassessor in der Kammern des Innern für den Regierungsbezirk Schwaben und Neuburg in Augsburg
1. November 1929 Ernennung zum Regierungsrat
Mai 1931 – November 1933 Bezirksamtmann am Bezirksamt Nördlingen
Dezember 1933 – August 1934 Tätig in der Polizeidirektion München
September – Dezember 1934 Tätig im Luftamt München
Januar 1935 – November 1936 Gruppenleiter I im Luftkreiskommando V München
1. Oktober 1935 Ernennung zum Oberregierungsrat
November 1936 – April 1937 Leiter der Verwaltungsschule der Luftwaffe in Braunschweig
April 1937 – Juli 1938 Gruppenleiter I in der Abteilung 2 im Luftwaffenverwaltungsamt im RLM
1. August 1938 Ernennung zum Ministerialrat
August 1938 – Oktober 1939 Gruppenleiter in der Abteilung 3 des Luftwaffenpersonalamts im RLM
Oktober 1939 – Mai 1940 Chef der Abteilung 9 im Luftwaffenverwaltungsamt im RLM
Mai 1940 – März 1941 Chef der Abteilung 9 im Luftwaffenverwaltungsamt und stellvertretender Amtsgruppenchef Personal im RLM
März – September 1941 Chef der Abteilung 8 im Luftwaffenverwaltungsamt im RLM
September 1941 – Juni 1944 Amtsgruppenchef der Amtsgruppe IV (Personal) im Luftwaffenverwaltungsamt des RLM
1. September 1941 Ernennung zum Generalintendant/Ministerialdirigent
Juni – Juli 1944 Zur besonderen Verfügung im RLM bzw. Oberkommando der Luftwaffe
Juli 1944 – August 1944 Tätig im Luftgaukommando XI Hannover/Hamburg
September 1944 – Mai 1945 Luftgauintendant im Luftgaukommando VII München
Mai 1945 – August 1945 In US-amerikanischer Kriegsgefangenschaft/Lazarett
17. August 1945 Gestorben in Schönbrunn in einem Lazarett

 

Quellen

BArch PERS 6/19127.

BArch PERS 6/152241.

BArch RL 6/56.

 

Literatur

Hildebrand, Karl Friedrich: Die Generale der deutschen Luftwaffe 1935­–1945. Die militärischen Werdegänge der Flieger-, Flakartillerie-, Fallschirmjäger-, Luftnachrichten- und Ingenieur-Offiziere einschließlich der Ärzte, Richter, Intendanten und Ministerialbeamten im Generalsrang, Bd. 2: Habermehl – Nuber (= Deutschlands Generale und Admirale, Teil II: Die Generale der deutschen Luftwaffe, Bd. 2: H–N), Osnabrück 1991.

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