Hans Hörger

Ministerialrat im RLM

BArch PERS 6/148933

 

Lebenslauf

18. Dezember 1902 Geboren in Kassel
1913 – 1919 Realschule in Kassel, Abschluss Reife
März 1919 – April 1924 Verschiedene “berufsvorbildende” Tätigkeiten
April 1924 – April 1929 Studium an der Staatlichen Gewerbeakademie Chemnitz und dem Hindenburg-Polytechnikum Oldenburg, Abschluss Ingenineur
April 1929 – April 1932 Maschinenbaustudium an der Technischen Hochschule Braunschweig
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnummer 3552374)
April 1933 – Mai 1934 SA-Mitglied (Austritt aufgrund des Eintritts in die Wehrmacht/Luftwaffe)
7. September 1933 Diplomingenieur-Hauptprüfung
Oktober 1933 – Januar 1934 Verschiedene berufliche Tätigkeiten, u.a. zeitweise wissenschaftlicher Hilfsarbeiter beim Flughafen-Direktor Braunschweig
23. Dezember 1936 Unteroffizier der Reserve
Januar 1934 – Mai 1938 Tätig bei der Deutschen Verkehrsfliegerschule (DVS), Sachgebietsleiter im Bautechnischen Büro im RLM
28. April 1934 Eheschließung mit Alice Jahn in Chemnitz
3. März 1938 Ernennung zum Regierungsbaurat
Juni 1938 – Mai 1940 Leiter Gruppe IV B Maschinenbau Abteilung LD 7 (Bau) IV im Luftwaffenverwaltungsamt im RLM (Vorgesetzter Ministerialrat Heinrich Barelmann)
Juni 1940 – Februar 1941 Gruppenleiter im Luftgaukommando Belgien/Nordfrankreich
1. Januar 1941 Ernennung zum Oberregierungsbaurat
März 1941 – April 1944 Referent 10B (Maschinentechnik) in der Gruppe Maschinenwesen der Abteilung V10 (Baugruppe) in der Amtsgruppe III (Bau) im Luftwaffenverwaltungsamt des RLM (Vorgesetzter der Abteilung Ministerialdirigent Heinrich Steinmann, Vorgesetzter der Amtsgruppe Ministerialdirektor Karl Gallwitz)
24. Juni 1942 Promotion (Dr. ing.)
20. April 1944 Ernennung zum Ministerialrat
Mai 1944 – April 1945 Abteilungsleiter im Luftwaffenbauwesen Amtsgruppe III (Bau) im Luftwaffenverwaltungsamt des RLM
29. April 1945 Beurlaubt bis auf weiteres
unklar – August 1945 In US-amerikanischer Kriegsgefangenschaft in Rosenheim
März 1946 Verheimlicht im Meldebogen seine Parteimitgliedschaft
Oktober 1945 – Juli 1947 Betriebsingenieur und Konstrukteur in Coburg-Unterlauter (Familie Ewald Conrad)
Juli 1947 bis Oktober 1948 Selbstständiger Ingenieur in Coburg
November 1948 – Mai 1955 Selbstständigkeit, Leiter der “Betriebs-Beratungs-Gesellschaft Dr. Ing. Hans H. Hörger u. Cie.”
März 1954 – März 1955 Dozent am Oskar von Miller Polytechnikum in München für Betriebslehre, Apparatebau, Regeltechnik und Maschinenelemente
Juni 1955 – Dezember 1967 Leiter des Büros für Rationalisierung und Produktivitätssteigerung der Zentralwerksverwaltung der Fa. Siemens Schuckertwerke in Erlangen
Dezember 1967 Eintritt in den Ruhestand
25. Juli 1968 Gestorben in Schwelm

 

Quellen

BArch Freiburg, PERS 6/148933; R 6/56.

StA Coburg, MB H 2067.

Auskunft Stadtarchiv Schwelm.

Auskunft Stadtarchiv Erlangen.

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