Karl Maximilian von Hellingrath

Ministerialrat im RLM

BArch PERS 6/147510

 

Lebenslauf

2. Januar 1905 Geboren in Landau (Pfalz)
1911 – 1914 Volksschule
1914 – 1923 Humanistisches Gymnasium in Regensburg, Traunstein und München, Abschluss Reifeprüfung
Juli – Oktober 1923 Reiter im Reiterregiment 17 der schwarzen Reichswehr
1923 –  Februar 1929 Jurastudium an den Universitäten München und Erlangen, parallel Volontärausbildung bei der Mitteldeutschen Kreditbank und der Diskonto-Gesellschaft in München
März 1929 Promotion (Dr. jur.)
März 1929 – März 1932 Referendarausbildung im Amtsgericht München, Landgericht München, Stadtrat München, Bezirksamt München, Rechtsanwälten Buceridge & Braune in London und Dr. Schub in München
April 1932 Zweite juristische Staatsprüfung
November 1932 – Mai 1933 Regierungsassessor in der oberbayerischen Regierung
Mai 1933 – Januar 1938 Tätigkeit in der Abteilung LD 1 im Luftwaffenverwaltungsamt des RLM
1. Januar 1934 Ernennung zum Regierungsrat
1. April 1936 Ernennung zum Oberregierungsrat
Januar – Juli 1938 Gruppenleiter im Luftkreiskommando V bzw. Luftgaukommando VII München
Juli – November 1938 Gruppenleiter im Luftgaukommando XIII Nürnberg
November 1938 – unklar Tätigkeit in der Abteilung 1 im Luftwaffenverwaltungsamt des RLM
unklar – Februar 1939 Gruppenleiter “Industriebewirtschaftung” in der Amtsgruppe Technische Hauswirtschaft und Haushalt (G-LF 3) im RLM
Februar 1939 – Oktober 1942 Abteilungschef “Industriebewirtschaftung” in der Amtsgruppe Technische Hauswirtschaft und Haushalt (G-LF 3) im RLM
1937 – 1942 Aufsichtsrats- und Beiratsmitglied in verschiedenen Flugindustriefirmen
1. Januar 1941 Ernennung zum Ministerialrat
31. Oktober 1942 Auf eigenen Antrag entlassen und “zur Verfügung” gestellt
3. Mai 1943 Oberstintendant (Änderung der Amtsbezeichnung)
1945 – 1954 Präsident der Bayerischen Staatsbank
6. November 1946 Von Hellingrath unterstützt Alois Cejka in seinem Spruchkammerverfahren
Mai 1948 Von Hellingrath unterstützt Wolfgang Mülberger in seinem Spruchkammerverfahren
30. Juli 1948 Von Hellingrath unterstützt Hans Hopf bei der Berufssuche
1954 – 1955 Geschäftsinhaber der Berliner Handelsgesellschaft in Frankfurt/Main
7. Dezember 1964 Verleihung des Bayerischen Verdienstordens
7. Mai 1977 Gestorben in München

 

Quellen

BArch Freiburg, PERS 6/147510.

StA Sig, Wü 13 T 2 Nr. 3232/026.

StA M, SpkA K 240; SprKA K 4378.

Auskunft Kreisverwaltungsreferat München.

 

Normdaten

DNB: 139912061

 

Anmerkung: Die Biografie entstand unter Mitarbeit von Lotte Späth im Rahmen der Quellenübung “Krieg und Fliegen: Die Karrieren und Nachkriegswege von Görings Bürokraten im Reichsluftfahrtministerium” im Wintersemester 2019/20 an der Universität Heidelberg.

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