Rudolf Hagmann

Ministerialdirektor im RLM

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Lebenslauf

9. März 1892 Geboren in Reutlingen
1907 – 1910 Verwaltungslehrling bei der Stadtverwaltung Reutlingen
1910 – 1912 Verwaltungshilfe beim Bürgermeisteramt Sondelfingen-Reutlingen
1913 Verwaltungshilfe beim Grundbuchamt Metzingen
1913 – 1914 Verwaltungshilfe beim Bürgermeisteramt Schwenningen und Sindelfingen
1914 – 1918 Kriegsdienst, zuletzt Leutnant der Reserve bei der Fliegertruppe
1919 – 1922 Jura- und Staatswissenschaften Studium an der Universität Tübingen
20. Dezember 1920 Ernennung zum Regierungsrat
1922 Referendar
1924 Promotion (Dr. rer. pol.)
April 1925 – Juni 1934 Tätig im höheren Dienst in der württembergischen Innenverwaltung (Landratsamt Ehingen, Neuenbürg und Böblingen, Polizeipräsidium Stuttgart und Württembergisches Innenministerium)
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP
Juni 1934 – September 1935 Tätig im Luftamt Stuttgart
1. April 1935 Ernennung zum Oberregierungsrat
Oktober 1935 – Mai 1940 Amtsgruppenchef im RLM
1. April 1936 Ernennung zum Ministerialrat
29. März 1938 Ernennung zum Ministerialdirigent
1937 – 1940 Aufsichtsratsmitglied Deutsche Luftversicherungs-A.G. Berlin (Delvag)
Mai 1940 – März 1941 Luftgauintendant im Luftgaukommando Belgien/Nordfrankreich
März – September 1941 Amtsgruppenchef im Luftwaffenpersonalamt Abteilung 3
Februar 1942 – August 1944 Luftgauintendant im Luftgaukommando VII München
August 1944 – Mai 1945 Luftflottenintendant im Luftflottenkommando 6
1. November 1944 Ernennung zum Generalstabsintendant (Ministerialdirektor)
Dezember 1945 – Mai 1948 Sachbearbeiter/Leiter der Hauptabteilung VIII im Innenministerium Tübingen
10. April 1946 Verbleiben im Amt durch die Säuberungskommission für die Französische Besatzungszone beschieden, jedoch Besoldungsstufe herabgesetzt vom Ministerialdirigenten zum Angestellten
1947 Stellvertretendes Mitglied des Verwaltungsgerichtshofs Tübingen-Bebenhausen, des Kompetenzgerichtshofs und Mitglied des Französischen Entschädigungsgerichts Tübingen
6. August 1947 Ernennung zum Oberregierungsrat
1948 Mitglied des Vorstands und des Beirats der Württembergischen Landeskreditanstalt
1948 Referent für Luftverkehr im Württembergisch-Badischen Verkehrsministerium in Stuttgart
1948 – November 1952 Tätig im Innenministerium Stuttgart (Württemberg-Baden)
20. August 1948 Im Spruchkammerverfahren des Landes Württemberg-Hohenzollern als Mitläufer eingestuft, Besoldung um drei Stufen zurückgesetzt
Juni 1948 Hagmann unterstützt Wolfgang Mülberger in seinem Spruchkammerverfahren
2. Juni 1949 Ernennung zum Regierungsdirektor
1949 Mitglied des Luftverkehrsausschusses beim Bundesverkehrsministerium
1. Februar 1951 Ernennung zum Ministerialrat
Juli 1952 – März 1958 Präsident der Württembergischen Landeskreditanstalt Stuttgart
1953 – 1979 Vorsitzender des Verwaltungsrats und Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Bau- und Wohnungsverein Stuttgart
31. März 1958 Eintritt in den Ruhestand
21. Juli 1958 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
20. Oktober 1980 Gestorben in Stuttgart

 

Quellen

BArch PERS 6/146510.

HStA S EA 2 150 Bü 589.

HStA S J 191.

StA L El 76 Bü 2780.

StA Sig Wü 13 T 2 Nr. 2407 003.

StA Sig Wü 13 T 2 Nr. 2551 308.

StA Sig Wü 13 T 2 Nr. 3232/026.

 

Anmerkung: Die Biografie entstand unter Mitarbeit von Helen Kiefer im Rahmen der Quellenübung “Krieg und Fliegen: Die Karrieren und Nachkriegswege von Görings Bürokraten im Reichsluftfahrtministerium” im Wintersemester 2019/20 an der Universität Heidelberg.

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