Erich Hartung

Ministerialrat im RLM

BArch PERS 6/146926

 

Lebenslauf

26. Dezember 1892 Geboren in Dillenburg
unklar Seminarübungsschule Dillenburg
1914 Humanistisches Gymnasium Oberlahnstein, Abschluss Abitur
Mai 1914 – Februar 1920 Kriegsdienst, zuletzt Leutnant mit Charakter als Oberleutnant im 1. Pionierbataillon 15 und Fliegerabteilung 18 als Fliegerbeobachter
April 1920 –  Juni 1921 Kaufmännischer Angestellter bei der Gasanstaltsbetriebsgesellschaft in Berlin
Juli 1921 – Januar 1922 Kaufmännischer Angestellter bei den Flugzeugwerken Alb.Rinne in Berlin
1920 – 1923 Jura- und Staatswissenschaften Studium an den Universitäten Berlin und Würzburg
28. Mai 1923 Promotion (Dr. jur.)
August 1923 – Februar 1924 Revisor bei der Berlin-Anhalt Maschinenbau GmbH in Berlin
März 1924 – Februar 1926 Selbständiger Bücherrevisor
März 1926 – September 1929 Angestellter im Buch- und Betriebsprüfungsdienst in der Reichsfinanzverwaltung Berlin
Oktober 1929 – Juli 1934 Referent im Buch- und Betriebsprüfungsdienst in den Landesfinanzämtern Düsseldorf, Brandenburg und Berlin
1. Oktober 1929 Ernennung zum Regierungsrat
Juni 1930 – April 1933 Freimaurermitglied, Zugehörigkeit zum Johanniskonvent Deutsch Christlicher Orden
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnummer 3017733)
29. August 1934 Ausschluss aus der NSDAP aufgrund seiner früheren Freimaurermitgliedschaft
September – November 1934 Tätigkeit in der Abteilung LP 3 (Offizierersatz, Personalveränderungen Offiziere) im Luftwaffenpersonalamt des RLM
Dezember 1934 – 1938 Tätigkeit in der Abteilung LD 1 (Haushalt) im Luftwaffenverwaltungsamt des RLM
8. März 1937 Eheschließung mit Gertrud Baumgarten in Berlin
6. Mai 1938 Antragstellung aufgrund der Amnestieverfügung vom 27. April 1938 den Parteiausschluss aufzuheben
1938 – September 1942 Gruppenleiter in der Abteilung 4 bzw. 6 und zuletzt 2 (Amtsgruppe Technische Wirtschaft und Haushalt) beim Generalluftzeugmeister/Technisches Amt des RLM
1. April 1939 Ernennung zum Oberregierungsrat
1. November 1939 Durch die Amnestieverfügung vom 27. April 1938 wird der Parteiausschluss aufgrund der Freimaurermitgliedschaft aufgehoben
September 1942 – 1945 Tätigkeit im Oberkommando der Wehrmacht Arbeitsgruppe Preisprüfung
1. Januar 1945 Ernennung zum Ministerialrat
1947 – 1948 Freiberufliche Mitarbeit bei der Betriebswirtschaftsgesellschaft Essen
1. Februar 1949 Im Spruchkammerverfahren des Landes Hessen als Entlasteter eingestuft
1950 – 1954 Großbetriebsprüfer im Finanzamt Gießen
Oktober 1954 – unklar Sachgebietsleiter für Betriebsprüfung im Finanzamt Wetzlar
14. Dezember 1954 Ernennung zum Regierungsrat im Hessischen Staatsdienst
unklar Eintritt in den Ruhestand
14. Juli 1976 Gestorben in Wetzlar

 

Quellen

BArch PERS 6/146926.

HHStAW 527 II 4889.

Auskunft Stadtverwaltung Wetzlar.

Auskunft Stadtarchiv Dillenburg.

 

Anmerkung: Die Biografie entstand unter Mitarbeit von Léon Herrmann im Rahmen der Quellenübung “Krieg und Fliegen: Die Karrieren und Nachkriegswege von Görings Bürokraten im Reichsluftfahrtministerium” im Wintersemester 2019/20 an der Universität Heidelberg.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.