Heinrich (Heinz) Wismann

Abteilungsleiter im RMVP

Das Deutsche Führerlexikon 1934/35, Berlin 1934.

Lebenslauf

16. Sept. 1897 Geburt in Münster
Sept. 1914 – Aug. 1919 Teilnahme am Ersten Weltkrieg als Kriegsfreiwilliger
Studium der Philosophie, Kunstgeschichte, Geschichte, Archäologie in Berlin und Heidelberg
Promotion zum Dr. phil.
1932 Eintritt in die NSDAP
1933/34 Präsidialrat der Reichskulturkammer, Referent und Leiter der „Reichsstelle zur Förderung des deutschen Schrifttums“ im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda (RMVP)
Okt. 1934 – 1937 Leiter der Abteilung Schrifttum des RMVP
Ernennung zum Ministerialrat
1937 Entlassung wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten und wegen Verschweigens seiner (bereits geschiedenen) Ehe mit einer „Halbjüdin“
Kriegsdienst bei der Wehrmacht
29. Mai 1947 Tod in Kriegsgefangenschaft in Kasachstan

Quellen

BArch BerlinLichterfelde, R 55/24744; R 43/4540; R 9361-I/3964; R 9361-II/1215199; R 9361-V/2650; R 58/550.

Das Deutsche Führerlexikon 1934/35, Berlin 1934, S. 534.

 

Literatur

Barbian, Jan-Pieter: Literaturpolitik im NS-Staat. Von der „Gleichschaltung“ bis zum Ruin, Frankfurt am Main 2010, S. 88f., 186 Anm. 170.

Klee, Ernst: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945, Frankfurt 2007, S. 670.

Krings, Stefan: Das Propagandaministerium. Joseph Goebbels und seine Spezialisten, in: Hachmeister, Lutz/Kloft, Michael (Hrsg.): Das Goebbels-Experiment. Propaganda und Politik, München 2005, S. 29-48, hier S. 46.

 

 

Normdaten

GND: 127566325

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