Victor Freymadl

Baudirektor im RLM

 

Lebenslauf

1. April 1898 Geboren in Pfeffenhausen
unklar Besuch der Volksschule und Oberrealschule, Abschluss Abitur
Oktober 1916 – Dezember 1918 Kriegsdienst in der Marine, zuletzt Leutnant zur See
1918 – 1922 Studium an der Technischen Hochschule München
8. August 1922 Erste Staatsprüfung
21. Dezember 1927 Zweite Staatsprüfung, Ernennung zum Regierungsbaumeister
Dezember 1927 – März 1928 Tätigkeit in der Oberpostdirektion Bamberg Bauabteilung
April 1928 – April 1930 Tätigkeit bei verschiedenen Bauunternehmungen in Nürnberg und München
Dezember 1932 – August 1933 Tätigkeit bei verschiedenen Bauunternehmungen in Kempten
1. August 1932 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnummer 1274874)
1. September 1933 Eintritt in den Reichsdienst, Regierungsbaumeister
September 1933 – April 1934 Tätigkeit in der Bauabteilung des RLM
April 1934 – April 1935 Tätigkeit bei der DVS (Deutsche Verkehrsfliegerschule) Berlin
1. Juni 1935 Ernennung zum Regierungsbaurat
1935 – 1940 Gruppenleiter Sachgebiet Bau im Luftkreiskommando V München
1. Juli 1937 Ernennung zum Oberregierungsbaurat
1938 Entwurf der (heutigen) Prinz-Eugen-Kaserne (damals Lohengrin) und Pionierschule in München
1. April 1940 Ernennung zum Baudirektor
1940 – September 1941 Leiter der Gruppe Bau in der Abteilung IV a im Luftgaukommando XVII Wien
Oktober 1941 – 1942 Baugruppenleiter im Luftgaukommando IV Dresden
März – Mai 1942 Baugruppenleiter im Luftgaukommando Moskau
Mai 1942 – unklar Baugruppenleiter im Luftgaukommando VIII Breslau
Mai 1945 Gestorben bei Prag (Der Totenschein gibt an, dass er von Tschechischen Aufständischen ermordet worden sein soll)

 

Quellen

BArch PERS 6/144275.

BArch PERS 6/

DRK-Suchdienst München, ZNK, Viktor Freymadl.

 

Literatur

Dittrich, Elke: Ernst Sagebiel. Leben und Werk 1892 – 1970. Berlin 2005.

Gabriel, Clemens: Nutzung baulicher Potenziale bei der Konversion militärischer Liegenschaften. Dargestellt am Beispiel der Prinz-Eugen-Kaserne in München, in: Studien zur Raumplanung und Projektentwicklung. Heft 1/09. München 2009.

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