Wilhelm Kölsche

Professor im RMfdbO

Lebenslauf

24. April 1892 Geburt in Schalksmühle/Altena
1898 – 1906 Volksschule in Attendorn
1906 – 1912 Präparandie und evangelisches Lehrerseminar in Herdecke;
1. Lehrerprüfung
1912 – 1915 Schulamtsbewerber in Ickern;
2. Lehrerprüfung
1915 – 1916 Präparandenlehrer an der Präparandie Tecklenburg
1906 – 1921 stv. Leiter der Volksschulen in Bodelschwingh und Sölde
1920 – 1933 Leiter der Arbeitsgemeinschaft zur Lehrerfortbildung im Kreis Dortmund;
Dirigent des Vinckeschulchors und mehrerer Gesangsvereine
1921 – 1933 Rektor der evangelischen Vinckeschule in Ickern
1923 Mittelschullehrerprüfung für die Fächer Deutsch und Geschichte
1924 – 1930 nebenamtliches Studium der Philosophie, Geschichte und Germanistik in Münster;
Promotion zum Dr. phil.
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP
1933 – 1935 Schulrat für die Volksschulverwaltung des Ennepe-Ruhr-Kreises bei der Regierung Arnsberg
1935 – 1939 komm. Dozent und später Professor für Allg. Unterrichtslehre und Methodik des Grundschulunterrichts an der Hochschule für Lehrerbildung, Dortmund
Schulrat des Schulkreises Dortmund-Stadt-Hochschule
Mrz. 1939 – Mrz. 1941 komm. Leiter der Hochschule für Lehrerbildung, Dortmund
Musikbeauftragter der Stadt Schwelm
Apr. 1941 – Apr. 1943 Professor und stv. Leiter der Lehrerinnenbildungsanstalt Dortmund (Höxter)
Mrz. 1944 – Nov. 1944 Abordnung in Abt. II-7 “Erziehung und Wissenschaft” des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
Nov. 1944 – Feb. 1945 Abordnung an die Lehrerinnenbildungsanstalt Dalkau, Krs. Glogau
Feb. 1945 – Mrz. 1945 Abordnung an das Pädagogische Institut Dreissigacker
Sept. 1945 – Mai 1946 Leiter der Abwicklungsgeschäfte der Hochschule für Lehrerbildung Dortmund (auf Veranlassung des Oberpräsidiums Münster)
1. März 1947 Versetzung in den Ruhestand
1. September 1947 Einstufung in Kategorie IV (Mitläufer) durch den Entnazifizierungsausschuss Dortmund
19. August 1964 Tod in Dortmund

Literatur

Hesse, Alexander: Die Professoren und Dozenten der preußischen Pädagogischen Akademien (1926-1933) und Hochschulen für Lehrerbildung (1933-1941), Weinheim 1995, S. 436f.

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-IX KARTEI/21801349

LA NRW Abt. Rheinland, NW 417 Nr. 227; NW 1035-AZ45 Nr. 55; NW 1097 Nr. 12196.

 

Normdaten

GND: 125349831

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.