Hermann Dahlmann

Ministerialrat im RLM

Lebenslauf

19. November 1892 Geboren in Wanfried
April 1913 – September 1914 Eintritt in die Reichswehr, Fahnenjunker und Zugführer im Infanterieregiment 82
November 1913 – August 1914 kommandiert zur Kriegsschule Anklam, zuletzt Leutnant
Oktober 1914 – Juli 1915 kommandiert zur Festungs-MG-Abteilung Borkum und zur Festungs-MG-Abteilung des XI. Armeekorps Kassel
Juli – August 1915 kommandiert zur Fliegerersatzabteilung 3 Gotha
August – September 1915 Beobachterkurs bei der Fliegerersatzabteilung 7 Köln
September 1915 – Mai 1916 Flugzeugführerausbildung bei der Fliegerersatzabteilung 3 Gotha
Juni – Oktober 1917 Flugzeugführer bei der Feldfliegerabteilung 63, Fliegerabteilung A 252 und Jagdstaffel 29
November 1917 – Januar 1918 Kompanieführer als Oberleutnant bei der Fliegerersatzabteilung Bromberg
Februar 1918 – Mai 1918 Führer der Fliegerschule bei der Fliegerersatzabteilung Graudenz
Mai 1918 – Juli 1919 Adjutant beim Jagdgeschwader 3, der Fliegerersatzabteilung 3 und des Fliegerhorsts Gotha
Juli 1919 – Oktober 1927 Eintritt in den preußischen Polizeidienst. Bei der Sicherheitspolizei Berlin, Führer der 1. Hundertschaft Berlin Unter den Linden, Vorsteher des Polizeireviers 156 Berlin-Wilmersdorf, zuletzt Leiter der Luftpolizei Berlin und 1. Kommandant des Flughafens Tempelhof
1. April 1927 Ernennung zum Regierungsrat
April 1927 – Februar 1933 Referent in der Luftfahrtabteilung im Reichsverkehrsministerium
Februar – Mai 1933 Referent in der Luftfahrtabteilung im RLM (bzw. kurzzeitig im Reichskommissariat)
8. März 1933 Ernennung zum Oberregierungsrat
Mai 1933 – Juli 1939 Abteilungschef der Abteilung LB II (Luftaufsicht) im Allgemeinen Amt des RLM (Vorgesetzter des Amts Willy Fisch)
15. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP
28. Juli 1934 Ernennung zum Ministerialrat
August – November 1939 Abteilungschef der Abteilung LB II (Luftaufsicht) im Allgemeinen Amt des RLM (Vorgesetzter des Amts Willy Fisch)
November 1939 – März 1941 Kommandeur der Flugzeugführerschule Danzig und Fliegerhorstkommandant Danzig
März – Juni 1941 Offizier zur besonderen Verwendung des RLM un des Luftgaukommandos I Königsberg
Juni – August 1941 Stabsoffizier des Luftgaukommandos XI Hamburg
August – Oktober 1941 Stellvertretender Kommandant  und Kommandant des Flughafenbereichs im Luftgaukommando XI Hamburg
Oktober 1941 – Mai 1942 Kommandant des Flughafenbereichs des Luftgaukommandos XL Lüneburg
1. Dezember 1941 Ernennung zum Generalmajor
Mai – Juli 1942 Offizier zur besonderen Verfügung des RLM bzw. des Oberkommandos der Luftwaffe in Berlin
Juli 1942 – November 1943 General zur besonderen Verfügung beim Flugbetriebsstoff-Sparkommissar
1. Dezember 1943 Ernennung zum Generalleutnant
Dezember 1943 – Mai 1945 General der Fliegerbodenorganisation, des Flugbetriebs und der Flugsicherheit der Luftwaffe im RLM
Mai 1945 – August 1947 In Kriegsgefangenschaft
15. April 1948 Spruchkammerverfahren Marburg-Land aufgrund der Heimkehrer-Amnestie eingestellt
13. Januar 1949 Im Spruchkammerverfahren der Stadt Schleswig als entlastet eingestuft
November 1949 – Februar 1959 Ruhestand, wohnhaft in Schleswig
Februar 1959 – Januar 1978 Wohnhaft in Prien am Chiemsee
21. Januar 1978 Gestorben in Rimsting

Quellen

BArch PERS 6/293450.

BArch PERS 6/506.

DRK-Suchdienst München, ZNK, Hermann Dahlmann.

HHStAW Bestand 520/27, Nr. 18402.

LASH Abt. 460. 12 Nr. 95.

Auskunft Einwohnermeldeamt Schleswig.

Auskunft Einwohnermeldeamt Prien a. Chiemsee.

 

Literatur

Hildebrand, Karl Friedrich: Die Generale der deutschen Luftwaffe 1935­–1945. Die militärischen Werdegänge der Flieger-, Flakartillerie-, Fallschirmjäger-, Luftnachrichten- und Ingenieur-Offiziere einschließlich der Ärzte, Richter, Intendanten und Ministerialbeamten im Generalsrang, Bd. 1: Abernetty – v. Gyldenfeldt (= Deutschlands Generale und Admirale, Teil II: Die Generale der deutschen Luftwaffe, Bd. 1: A–G), Osnabrück 1990.

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