Wilhelm Eckert

Regierungsbaurat im RLM

BArch PERS 6/142479

 

Lebenslauf

29. Juni 1896 Geboren in Sontheim am Neckar
1903 – 1914 Oberrealschule Heilbronn, Abschluss Reife
1914 – 1918 Kriegsdienst, zuletzt Leutnant der Reserve
1918 – 1922 Bauingenieurstudium an der Technischen Hochschule Stuttgart
Mai 1922 – Februar 1924 Tätig im Salzwerk Heilbronn A.G. Bau- und Konstruktionsbüro
6. Oktober 1923 Eheschließung mit Elfriede Mailänder in Stuttgart
März – April 1924 Tätig in der Neckarbaudirektion und Neckarbauamt Stuttgart
Juni 1924 – März 1929 Tätig bei Gebrüder Huber, Beton- und Eisenbetonbau Berlin
April 1929 – Mai 1930 Tätig bei Sebastian Fleckenstein GmbH Aschaffenburg
Mai 1930 – September 1934 Tätig bei Gebrüder Huber, Beton- und Eisenbetonbau Berlin
12. Mai 1932 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnummer 1331645) und politischer Leiter der Ortsgruppe Oliva
1932 – 1934 SA Mitglied, Austritt, aufgrund des Eintritts in die Luftwaffe
September 1934 – Januar 1936 Tätig in der Baugruppe des DVS (Deutsche Verkehrsfliegerschule) und im Bautechnischen Büro im RLM
Januar 1936 – November 1937 Stellvertretender Sachgebietsleiter für Tiefbau im Luftkreiskommando 2 Berlin
November 1937 – Juni 1940 Abteilungsleiter für Tiefbau und stellvertretender Fachgebietsleiter Ingenieurbau im Luftgaukommando III Berlin
1. Mai 1940 Ernennung zum Regierungsbaurat
Juni 1940 – Oktober 1940 Tätig im Feldbauamt St. Omer
Oktober 1940 bis 1944 Rückversetzung zum Luftgaukommando III Berlin Verwaltungsgruppe III Bau
1944 – 1945 Tätig im Luftwaffenbauamt Stuttgart (Nachfolger von Oberregierungsbaurat Ernst Reinhardt)
Mai 1945 – Oktober 1945 In Kriegsgefangenschaft
Seit 1946 – (unklar) Tätig als Betonwerker bei Gebrüder Schäfer, Beton- und Steinwerk in Sindelfingen
7. April 1948 Wird im Spruchkammerverfahren Württemberg-Baden als Mitläufer eingestuft
unklar Todesdatum und Ort unbekannt

 

Quellen

BArch PERS 6/142479.

BArch PERS 6/160103.

StA Ludwigsburg EL 902 4 Bü 2611.

StA Ludwigsburg EL 902121 Bü 1766.

 

Anmerkung: Die Biografie entstand unter Mitarbeit von Niklas Zehnbauer im Rahmen der Quellenübung “Krieg und Fliegen: Die Karrieren und Nachkriegswege von Görings Bürokraten im Reichsluftfahrtministerium” im Wintersemester 2019/20 an der Universität Heidelberg.

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