Fritz Osann

Gruppenleiter im RMfdbO

StA Freiburg L 50/1 Nr. 17496

Lebenslauf

1. August 1908 Geburt in Tengen
1915 – 1919 Volksschule in Grießen
1919 – 1923 Gymnasium der Lenderschen Lehranstalten Sasbach
1923 – 1929 Oberrealschule Singen Singen/Hohentwiel (Abitur)
1929 – 1935 Studium der Philologie (Germanistik, Französisch, Indogermanischer Sprachvergleich), Zeitungswissenschaft und Geschichte in Heidelberg, Bonn, Berlin und Freiburg
1931 Eintritt in die NSDAP
1932 Eintritt in die SA
20. Dezember 1935 Staatsexamen für das Lehramt an höheren Schulen
Jan. – Mrz. 1936 Referendar am Realgymnasium Freiburg
Mai 1936 – Feb. 1939 Aufbau und Leitung des Pressearchivs der Ordensburg Krössinsee im Auftrag der DAF
Feb. 1939 – Aug. 1939 Ausbildung im Miltärdienst
Sept. 1939 – 1941 Kriegsdienst
1941 – Feb. 1943 Gruppenleiter in Abt. I-8 (Presse und Aufklärung) des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete;
Leitung des Pressearchivs
ab Feb. 1943 erneuter Kriegsdienst und schwere Verwundung (Doppelbeinamputation)
Feb. 1945 Flucht mit der Familie aus Pommern nach Südbaden
1946 – 1951 Anstellung in einem Kriegsversehrtenbetrieb unter Leitung seiner Frau (Werkstätten Ruth Osann, Gottmadingen)
16. Januar 1947 Einstufung in Gruppe B durch den Ermittlungsausschuss für Industrie, Handel und Handwerk des Lkrs. Konstanz, Singen/Hohentwiel
30. Mai 1949 Einstufung als Mitläufer/Sympathisant durch den Untersuchungsausschuss Stadtkrs. Konstanz
1951 – 1954 ohne Anstellung
1954 – 1957 Lehrer an der Handelsschule Singen im Angestelltenverhältnis
1957 – 1960 Zweites Staatsexamen für das Lehramt an höheren Schulen und Lehramtsassessor an der Handelsschule Singen
15. Dezember 1960 Ernennung zum Studienrat
22. September 1962 Ernennung zum Oberstudienrat
7. Juli 1973 Ernennung zum Studienprofessor
31. Juli 1973 Eintritt in den Ruhestand
28. Mai 1978 Tod in Gottmadingen

 

Quellen

DRK-Suchdienst München, ZNK, Fritz Osann.

StA Freiburg, D 180/2 Nr. 158268; D 180/2 Nr. 223369; L 50/1 Nr. 5490; L 50/1 Nr. 17496.

 

Auskünfte

Bürgerbüro Gottmadingen, 6. September 2019.

 

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