Wilhelm Burmeister

Amtsleiter im REM

Lebenslauf

31. Dezember 1905 Geburt in Berlin
1924 – 1929 Studium der Rechtswissenschaft, Volkswirtschaftslehre, Geschichte und Philosophie in Berlin und Kiel
1926 – 1929 Mitglied des  Nationalsozialistischen Studentenbunds (NSDStB), Studentenführer in Kiel
1931 Eintritt in die NSDAP
Landtagsabgeordneter
1933 zweite juristische Staatsprüfung
ab Juni 1933 Tätigkeit für das Preußische Kultusministerium
1934 Regierungsrat und Referent in der Auslandsabteilung des Reichsministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung (REM)
Juli 1934 – 1943 Leiter des DAAD, der in das REM eingegliedert wurde
Dez. 1934 Oberregierungsrat
nach März 1938 zeitweise beim Reichsbeauftragten für Österreich tätig
1939 – 1941 Leiter des Ministerbüros des REM und persönlicher Referent Rusts
Nov. 1940 Ministerialrat
1941 – 1945 Leiter der Hauptabteilungen Politik und Verwaltung beim Reichskommissar Ostland in Riga
1945 Leiter des Ministerbüros des REM
1945/46 Internierung im britischen Internierungslager Gadeland
1946 – 1948 stellv. Geschäftsführer einer Konserven- und Marmeladenfabrik in Hamburg und Winsen/Luhe
1947 als „entlastet“ eingestuft von der Spruchkammer Lüneburg
1948 – 1950 Geschäftsführer und Vermögensverwalter der Chiron-Werke in Tuttlingen
1950 – 1956 Gründer und Mitinhaber zweier Außenhandelsfirmen in Tuttlingen
ab 1957 Unternehmens- und Außenhandelsberater in West-Berlin
ab 1963 Rechtsanwalt in Berlin
1966 Umzug nach Lenggries
9. September 1983 Tod in Bad Tölz

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 4901/24372, 24373, 24374; R 3001/53252; R 9361-II/136175 (BDC/NSDAP).

LA BW, StAS Wü 13 T 2 Nr. 795/008; Wü 120 T 1 Nr. 2450.

 

Literatur

Grüttner, Michael: Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik (= Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte, Bd. 6), Heidelberg 2004, S. 33.

Klee, Ernst: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945, Frankfurt 2007, S. 90.

Laitenberger, Volkhard: Akademischer Austausch und auswärtige Kulturpolitik, Frankfurt/Zürich 1976, passim.

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