Hans Glauning

Amtsleiter im REM

Lebenslauf

7. März 1906 Geburt in Plauen
1923 Eintritt in die verbotene NSDAP und die SA
1925 offizieller Eintritt in die NSDAP
1925 – 1928 Studium der Rechtswissenschaften in Leipzig und Marburg
1926 Mitgründer des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB) in Marburg
1927/28 Hochschulgruppenführer des NSDStB in Leipzig
Mai 1927 – März 1928 stellv. Reichsführer des NSDStB
1928 erste juristische Staatsprüfung
1932 zweite juristische Staatsprüfung
1932 – 1936 Rechtsanwalt in Plauen
1933 Eintritt in die SS, Aufbau und Leitung der SD-Außenstelle Plauen
Febr. – Okt. 1935 Bundesführer der Deutschen Burschenschaft
ab Juli 1936 zusätzlich Notar
Aug. 1936 – Febr. 1938 Leiter der Pressestelle im Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung (REM)
Febr. 1938 – Dez. 1939 Leiter des Ministerbüros des REM und persönlicher Referent von Reichserziehungsminister Bernhard Rust
ab Dez. 1939 Soldat bei der Wehrmacht, zuletzt Leutnant d.R.
Januar 1943 – 1955 russische Kriegsgefangenschaft
1956 – 1965 Rechtsanwalt in Krefeld
1965 Umzug nach Brunnenthal (Oberösterreich)
1973 Tod in Großgmain bei Salzburg bei einem Kuraufenthalt

Quellen

BArch-Berlin Lichterfelde, R 4901/24648; R 9361-I/929; R 9361-I/13287; R 9361-III/526458; R 9361-III/54771; DP 3/1893.

DRK-Suchdienst München, ZNK, Hans Glauning.

 

Literatur

Grüttner, Michael: Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik (= Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte, Bd. 6), Heidelberg 2004, S. 60f.

 

Normdaten

GND: 1081823348

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