Karl Hellwig

Oberkriegsverwaltungsrat im RMfdbO

R 9361-VIII KARTEI 9970692

Lebenslauf

24. Juli 1900 Geburt in Solingen
1906 – 1910 Besuch der Volks- bzw. Oberrealschule in Düsseldorf
1910 – 1919 Besuch des Städtischen Realgymnasiums in Düsseldorf (Abitur)
1918 – 1919 Kanonier beim 3. Artillerie-Regiment Brandenburg
1919 – 1921 landwirtschaftliche Praxis in Sachsen, Brandenburg und Westfalen
1921 – 1927 Studium der Landwirtschaft und Volkswirtschaft in Bonn und Hohenheim;
Abschluss als Diplom-Landwirt (1924);
Ergänzungsprüfungen in Kulturtechnik (1925) sowie landwirtschaftlicher Verwaltungskunde und Genossenschaftswesen (1927)
30. Juli 1927 Promotion zum Doktor der Landwirtschaft
Jan. – Sept. 1928 Hilfsarbeiter beim Städtischen Arbeitsnachweis, Brandenburg/Havel
Okt. 1928 – Dez. 1930 Stellv. Arbeitsamtsdirektor beim Arbeitsamt Brandenburg/Havel
Jan. 1931 – Apr. 1933 Arbeitsamtdirektor beim Arbeitsamt Rathenow/Havel
1. April 1933 Eintritt in die NSDAP
Apr. 1933 – Mrz. 1934 Arbeitsamtdirektor beim Arbeitsamt Guben
1. Juli 1933 Eintritt in die SA
Mrz. 1934 – Jan. 1937 Referent im Landesarbeitsamt Brandenburg, Berlin
Apr. 1935 – Dez. 1936 NSDAP-Blockleiter
23. Juli 1935 Ernennung zum Regierungsrat
Feb. 1937 – Okt. 1939 Leiter des Arbeitsamts Kempen
Nov. 1937 – Mai 1940 Beauftragter des Kreisarbeitshilfswerks im Range eines Kreisamtsleiters
Nov. 1939 – Juni 1940 Leiter des Arbeitsamts Mönchengladbach-Rheydt
27. Jan. 1940 Ernennung zum Oberregierungsrat
Juni 1940 – Mai 1941 Abordnung als Referent zum Reichsarbeitsministerium und von dort Versetzung zum Reichskommissariat Niederlande;
dort Tätigkeit bei der Geschäftsgruppe „Soziale Verwaltung“, anschließend verantwortlich für die Errichtung einer Außenstelle Amsterdam
Juni 1941 – Mrz. 1942 Oberkriegsverwaltungsrat beim Wirtschaftskommando I Russland
Juli 1942 – Dez. 1944 Referent in Abt. III Wi – 5 „Sondergruppe Arbeitspolitik und Sozialverwaltung“ im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete bzw. dem WiStOst
Dez. 1944 – Mai 1945 Arbeitsurlaub beim Arbeitsamt Frankfurt/Main
August 1948 Einstufung in Kategorie V (Entlasteter) durch den Entnazifizierungs-Hauptausschuss des Stadtkreises Bonn

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-VIII KARTEI 9970692; R 9361-IX KARTEI/14670551.

LA NRW Abt. Rheinland, NW 1037-A/REG Nr. 9515; NW 1049 Nr. 50987.

 

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